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Wirtschaftslage nur zaghaft besser

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Wirtschaftslage nur zaghaft besser

Anstieg der Firmenkonkurse flacht nur langsam ab

Die Zahl der Firmenkonkurse im Kanton hat in den ersten neun Monaten 2004 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2003 um 3,2 Prozent zugenommen. Gesamtschweizerisch war die Zunahme mehr als doppelt so hoch.

Von WALTER BUCHS

Die Entwicklung der Zahl der Konkurse, insbesondere der Firmenkonkurse, erlaubt gewisse Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung. Das Gleiche gilt für die Zahl der im Handelsregister gelöschten resp. neu eingetragenen Firmen. Die entsprechenden Zahlen für die ersten drei Quartale, die aufgrund der Veröffentlichungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt ermittelt werden, sind kürzlich von der Creditreform St. Gallen bekannt gegeben worden.

Rekordwerte im 2003

Im vergangenen Jahr hatten die Konkursmeldungen im Kanton Freiburg insgesamt Rekordwerte erreicht, wie das seit Ende der 90er Jahre nicht mehr der Fall war. Die Zunahme von knapp elf Prozent lag aber durchaus im Landesmittel. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres wurden im Kanton gemäss Creditreform 273 Konkurse gezählt. Dies entspricht einer weiteren Zunahme von 4,2 Prozent. Die Zunahme flacht somit etwas ab (siehe Tabelle).

Aufschlussreicher für die Beurteilung der Wirtschaftslage ist es, wenn man nur die Firmenkonkurse in Betracht zieht. Im vergangenen Jahre haben diese im Kanton und auch gesamtschweizerisch um 13,4 Prozent zugenommen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wird im Kanton eine Zunahme um 3,2 Prozent ausgewiesen. Dies ist ein besserer Wert als in der Nachbarregion Bern und bedeutend besser als in der gesamten Westschweiz.

Tiefster Monatswert im September

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Monatswerte. Im Monat September wurden im Kanton Freiburg insgesamt 22 Konkurse gezählt. Das ist der tiefste Monatswert des laufenden Jahres. Firmenkonkurse gab es im vergangenen Monat deren zehn. Auch dieser Wert ist – abgesehen vom Januar – von Monat zu Monat rückläufig.

Die Entwicklung der Zahl der neu im Handelsregister eingetragenen Firmen zeigt, dass von Aufbruchstimmung noch keine Rede sein kann. Im laufenden Jahr wurden zwar im Kanton bereits 725 Firmengründungen registriert gegenüber 654 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zunahme liegt damit leicht über dem Schweizerischen Durchschnitt. Die Monatsentwicklung zeigt aber, dass von Aufschwung noch keine Rede sein kann.

Gleichzeitig sind weiterhin viele Lösungen zu verzeichnen. Von Januar bis September 2004 wurden 563 aus dem Freiburger Handelsregister gelöscht, womit der Stand von Ende September 2002 nahezu wieder erreicht wird. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von über 33 Prozent, im Vergleich zu 17,2 Prozent in der Westschweiz und 8,8 Prozent auf Landesebene.
Die Differenz zwischen den Neueintragungen und den Löschungen ergibt das Nettowachstum der registrierten Firmen. Dieses beträgt im Kanton per Ende September 162 neue Firmen gegenüber 232 am gleichen Stichtag des Vorjahres. Das Nettowachstum ist somit negativ (-30,2 Prozent) gleich wie in der Westschweiz, während dieser Wert im schweizerischen Durchschnitt mit +10,5 Prozent angegeben wird.

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