Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wo bleiben die Schweizer Gardisten aus Freiburg?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: «26 neue Schweizer Gardisten vereidigt» – FN vom 7. Mai

Die ganze Schweizerpresse schreibt, wohl im Zusammenhang mit der Vereidigung der 26 neuen Gardisten am vergangenen 6. Mai, von den neuen Harnischen, welche von einer Österreicher Waffenschmiede hergestellt und angeliefert werden. Das ist tatsächlich eine erfreuliche Meldung im Zusammenhang mit der Schweizergarde im Vatikan. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass jeder neue Harnisch über eine spezielle schweizerische «Stiftung für die Schweizergarde» finanziert wird und von einzelnen, wohlgesinnten Spendern stammt. Bei dieser Gelegenheit darf auch beigefügt werden, dass eben diese Stiftung jährlich mehrere Projekte des Gardekommandanten finanziell unterstützt. Neben den erwähnten neuen Harnischen gehören im Rahmen der Bemühungen um die Weiterbildung der einzelnen Gardisten unter andrem dazu: der Italienischunterricht, ein Diplom als Sicherheitsfachmann, Familienbeiträge, Massnahmen zur Wiedereingliederung nach geleistetem Gardedienst und anderes mehr.

Ein Wermutstropfen für das unterzeichnende Freiburger Mitglied im Stiftungsrat ist der Umstand, dass zurzeit kein einziger Gardist aus Deutschfreiburg stammt. Neben dem Gardekaplan tun gegenwärtig acht andere junge Freiburger in der Garde ihren Dienst. An der Vereidigung vom 6. Mai haben zwei französischsprachige Freiburger dem Papst ihren Eid geschworen. Deutschfreiburg war auf der Bühne abwesend. Dabei wäre es so leicht, sich über die Schweizergarde via die offizielle Webseite der Schweizergarde – ww.schweizergarde.va – zu orientieren. Dort würden junge Männer auch einen Link finden zum «Gardist werden» oder zum «Kontakt»; sie könnten sich sogar anmelden für eine Schnupperwoche in der Schweizergarde im Vatikan. So frage wie in «Der Ring des Polykrates»: «Wer wagt es, Ritter oder Knappe?»

Autor: Paul Zbinden, Freiburg

Meistgelesen

Mehr zum Thema