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Wo der Gast König ist

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Schülerinnen und Schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Schule» schreiben rund 750 Kinder aus 24 Deutschfreiburger Primarschulen nebst einer Klasse aus der Sonderschule Les Buissonnets Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut IZOP.

Heute:

Die Ueberstorfer Klasse OS c besuchte das Schloss Ueberstorf. Dabei fühlten die Kinder dem Personal auf den Zahn, um zu überprüfen, ob man als Gast tatsächlich König ist. Die Klasse 7/8H der Stadtfreiburger Auschule empfing Fussballschiedsrichter Sascha Stutz.

cz

 

Zisch

Als unsere Klasse beim Schloss ankam, waren wir erstaunt, wie schön es aussah. Das Schloss ist von einer Mauer umrandet. Wenn man durch das Tor geht, sieht man einen grossen, grünen Garten voller Bäume und Sträucher. Schaut man nach links, sieht man einen langen Wintergarten. Wenn man nach rechts blickt, sieht man eine schöne Kapelle. Die Kapelle war an diesem Nachmittag wunderschön geschmückt, weil am selben Abend ein Mann seiner Freundin einen Heiratsantrag machen wollte. Vor der Kapelle kann man einen Teich sehen, in dem im Sommer viele Fische schwimmen. Draussen gibt es auch noch einen kleinen Spielplatz mit einem Fussballtor und einer Seilbahn.

Auf dem Weg zum Schloss sahen wir viele Skulpturen, die von verschiedenen Künstlern aus der Gegend gemacht wurden. Man kann im Schloss auch Hochzeiten feiern, denn im Park hat es genug Platz für grosse Hochzeitspartys und Geburtstagsfeste. Wenn man in das Schloss Ueberstorf reinkommt, sieht man auf den ersten Blick eine schöne Rezeption. Zum Warten gibt es einen Königsstuhl und ein erfrischendes Getränk. Der Eingang ist schön verziert, und man kann mit einer Glocke läuten, wenn niemand an der Rezeption ist.

Die Schlossherren

Die Familie Englisberg baute das Schloss im Jahr 1505. Am Anfang wohnte die Familie nur im Sommer dort, später dann auch im Winter. Danach wurde das Schloss zu einem Kloster, das von Nonnen geleitet wurde. Das Kloster war ein Mädchenschulhaus. Später wurde das Schloss zu einem Einfamilienhaus, wo der Künstler Paul Talman mit seiner Familie wohnte. Jetzt ist es ein Hotel und ein Restaurant. Im Schloss arbeiten 18 bis 22 Personen, die meisten davon im Service. Zudem sind Leute fürs Putzen und Kochen angestellt. Auch ein Schlossgeist soll im Haus herumgeistern. Er wurde angeblich im Keller eingesperrt, und so spukt es jetzt im Schloss. Man sagt sich, dass er noch heute gerne Streiche im Schloss spiele. Im Hotel hat es 15 Zimmer, jedes mit einem speziellen Namen. Eines davon ist das schöne «Himmelbettzimmer». Es hat ein riesiges Badezimmer mit einer Badewanne und ein schneeweisses Himmelbett. Wenn man aus den Fenstern schaut, hat man einen unglaublichen Ausblick. Alles in allem sieht es sehr schön aus. Nebst dem «Himmelbettzimmer» gibt es auch noch die «Vorratskammer», die «Klosterzelle» oder das «Künstlerzimmer».

Der weisse Salon

Wenn man Hunger hat, muss man in den Salon. Dort ist fast alles weiss und wird von einem Kerzenhalter erleuchtet, der mit Glasdiamanten verziert ist. Um zu essen, kann man auf bequeme Stühle oder Sofas sitzen. Der Tisch ist hübsch gedeckt und mit Blumen und Kerzen verschönert. Zum Bestellen bekommt man einen Bleistift, mit dem man ankreuzen kann, was man essen will.

Um sich zu entspannen, kann man in den Cheminéeraum gehen. Es riecht dort immer etwas nach Rauch, auch wenn kein Feuer mehr brennt. Man sitzt auf roten, königlichen Stühlen oder Sofas, die gut gepolstert sind. Hinter einer Abtrennung sind noch eine Leinwand und ein grosser Tisch für Konferenzen. Die Konzerte sind meistens in der alten Kirche. Jeden Monat von Herbst bis Frühling gibt es ein Konzert oder eine Buchvorstellung. Sonst finden im «Ehemalige Kirche»-Saal Festessen statt.

Allen, die sich einmal wie ein König fühlen wollen, können wir einen Besuch im Schloss sehr empfehlen.

Mehr Informationen: www.schlossueberstorf.ch. Auch der Schlossgeist hat eine Webseite: www.schloss-geist.ch.

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