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Wohin führt die Reise der Pinguine mit dem neuen Trainer Adrian Kunz?

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Autor: michel spicher

Der Berner Adrian Kunz bleibt auch nach seinem Abgang beim SC Düdingen dem Freiburger Fussball treu. In der kommenden Saison wird er Trainer beim 1.-Ligisten FC Freiburg. Der Berner will das überwiegend welsche Team der Saanestädter auch für Deutschfreiburger und Berner attraktiv machen.

Mit dem SC Düdingen erfolgreich

In der Saison 2006/07 wurde Kunz in der Winterpause beim SC Düdingen als Retter in der Not engagiert. Damals, mit anderthalb Beinen bereits abgestiegen, glaubte kaum jemand mehr an eine Rettung der Sensler. Doch Kunz machte das Unmögliche möglich und verhalf den Senslern in extremis zum Verbleib in der 1. Liga.

Dieses Saison setzte der Thuner gar noch einen drauf. Nach einigen Hochs und Tiefs führte er den SC Düdingen auf den überraschend positiven 10. Schlussrang. Überraschend deshalb, weil man den Senslern in Fussballerkreisen nur wenig Kredit für die Meisterschaft gab. Zu wenig Potenzial für die 1. Liga, hiess es. Düdingen sei ein klarer Abstiegskandidat, prophezeite man. Kunz hat sie alle Lügen gestraft …

Die Frage drängt sich natürlich auf, wieso man nicht auch in der kommenden Meisterschaft zusammenspannen wollte. «Ich wollte in Düdingen einen Schritt weitergehen», erklärte der ehemalige NLA-Profi. «Nicht jedes Jahr mit dem Ziel Ligaerhalt antreten, sondern nach Höherem streben. Warum sollte man in Düdingen nicht auch in naher Zukunft ein Aufstiegsspiel der 1. Liga bestaunen können?»

Ein Teil des SCD-Vorstandes und auch einige Spieler der ersten Mannschaft konnten sich mit Kunz’ Vorwärtstaktik aber nicht anfreunden. Lieber weiterhin kleinere Brötchen backen, diese dafür aber knusprig und selbst gemacht.

Quo vadis, Adrian Kunz?

Nun backt Kunz also die Brötchen beim FC Freiburg. Auf die Frage, wie gross den jene der Saanestädter in der kommenden Saison sein werden, wollte sich der Neo-Trainer nicht festlegen. «Dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht», betont Kunz. «Auch von Seiten des Vorstands wurde mir nicht vorgeschrieben, wie dick die Brötchen zu sein haben. Für mich geht es jetzt in erster Linie darum, den Club und vor allem die Spieler kennenzulernen. Dann werde ich schauen, wie man das Kader ergänzen kann, und entsprechend auf die Suche nach Verpflichtungen gehen. Wir werden uns nicht bereits jetzt unter Druck setzen, indem wir verkünden, dass wir nächstes Jahr wieder die Nummer eins im Kanton werden wollen.»

Deutschfreiburger und Berner integrieren

Klar ist hingegen für Kunz, dass er den «welschen» FC Freiburg auch für Anderssprachige attraktiv machen will. «Mein Ziel ist es, Deutschfreiburger und Berner im Team zu integrieren. Das bedeutet aber nicht, dass ?Welsche? bei mir keine Chance mehr haben. Überhaupt nicht. Vielmehr geht es darum, die verschiedenen Mentalitäten und ihre jeweils positiven Eigenschaften zu verbinden.»

Kunz hat in seiner Karriere als Spieler in Xamax, Sitten und Bulle selber Bekanntschaft mit «zweisprachigen» Teams gemacht. Die französische Sprache gefalle ihm seit jeher, er mache momentan auch die Ausbildung zum Instruktor auf Französisch. Es steht dem Berner also nichts im Wege, auf dem St. Leonhard feine, grosse Croissants zu backen …

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