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Wohl keine Grossfusion «Haut-Lac»

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 «Das Thema Fusion läuft im Moment auf Sparflamme», sagte Syndic Hans-Rudolf Widmer am Dienstag an der Gemeindeversammlung in Bärfischen. Die Diskussionen im oberen Seebezirk seien zurzeit auf «stand by», weil sich Misery-Courtion gegen eine Fusion ausgesprochen habe. Damit sei eine Grossfusion im Haut-Lac wohl vom Tisch, so Widmer. Da ohne Misery-Courtion auch Villarepos abgeschnitten sei und Cressier auch nicht fusionieren wolle, blieben noch Wallenried, Courtepin und Bärfischen übrig.

 Ein Wechsel in den Saanebezirk wäre zwar denkbar, aber La Sonnaz wolle nicht fusionieren, beantwortet Widmer die Frage eines Bürgers. Ein anderer Bürger forderte den Gemeinderat auf, nicht zu lange zu warten, es gelte zu handeln. «An der nächsten Versammlung werden wir mehr sagen können», so Widmer. Er wolle das weitere Vorgehen mit dem Oberamtmann besprechen.

 Die Rechnung 2012 der Gemeinde Bärfischen schliesst bei einem Gesamtaufwand von 2,24 Millionen Franken mit einem Defizit von rund 15 000 Franken. Wie die Finanzkommission in ihrem Bericht festhielt, schliesst die Rechnung bereits zum fünften Mal in Folge im Minus. Diese finanzielle Entwicklung sei beunruhigend, so Fiko-Präsident Erwin Blaser. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird in den kommenden Jahren gemäss Prognose ebenfalls stark ansteigen. Um dies zu verhindern, hoffe man einerseits auf neue Steuerzahler. «Gleichzeitig können wir wohl nicht alle Investitionen realisieren können», so Gemeinderat Bernhard Sturny.

Er informierte zudem, dass die Untersuchungen der belasteten Standorte in der Gemeinde weiterlaufen. In der Langweide seien wohl keine Massnahmen nötig, während die Verschmutzung im Gebiet Grimoine grösser sei.

 Das Baugesuch für die neue Trinkwasserleitung liegt laut Gemeinderat beim Kanton. Sobald die Bewilligung vorliege, wolle man loslegen. 

 Neuer Wirt gesucht

Daniel Werro, Präsident der Pfarrei Bärfischen-Courtepin, informierte über die Zukunft des Cafés St-Maurice. Die Pfarrei als Eigentümerin sei auf der Suche nach Pächtern, so Werro. «Damit wir jemanden finden, bieten wir das Restaurant zu einem günstigen Mietzins an.» Es gebe Interessenten und er hoffe, dass sich jemand finde, der mit dem Restaurant Leben ins Dorf bringe. «Unser Ziel ist, dass es Ende Sommer wieder offen ist.» luk

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