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Wohlfühlkino im Herzen der Stadt

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Das Freiburger Multiplex will mit Technik und Komfort die Kinogewohnheiten des Publikums ändern

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Es ist ein jahrzehntealter Traum von Manor-Chef Jean-Luc Nordmann und Architekt Serge Charrière, der mit der heutigen Eröffnung des unterirdischen Multiplexkinos und der Einkaufspassage zwischen Freiburg-Centre und Manor in Erfüllung geht. Viele Projekte für das Gelände wurden entwickelt und wieder verworfen. Beim Bau des Freiburg-Centre (2000-2004) entstand die Idee, die beiden Einkaufszentren und das Grand-Places-Parking unterirdisch zu verbinden. Parallel zu der zusätzlichen Einkaufsfläche verwirklichte Jean-Luc Nordmann seine Vision eines Multiplexkinos im Herzen der Stadt.«Was einem Stadtzentrum Leben einhaucht, sind der Handel, das Freizeitangebot und die Kultur», so Nordmann. 50 Millionen Franken hat er investiert, um die drei Dinge im Zentrum Freiburgs zu vereinen. Entstanden ist eine Vergnügungsinfrastruktur, die ihresgleichen sucht: der mit 40 000 Quadratmetern grösste kommerziell genutzte Gebäudekomplex in einem Schweizer Stadtzentrum; das nach Genf und Zürich drittgrösste Multiplexkino der Schweiz; und gar das einzige städtische Kino Europas mit zehn Sälen auf einem einzigen Geschoss.

Bis zu 400000 Besucher im Jahr

Jean-Luc Nordmann zeigte sich am Dienstag anlässlich einer Medienpräsentation überzeugt, dass in Freiburg ein Bedarf an einem solchen Angebot besteht: «Meine Erfahrung mit Einkaufszentren zeigt, dass das Angebot die Nachfrage bestimmt. Ein gutes Angebot wird die Leute wieder vermehrt ins Stadtzentrum ziehen. Das gilt fürs Einkaufen ebenso wie für den Kinobesuch.»Auch Philippe Dejust, Besitzer und Direktor der französischen Multiplex-Betreiberfirma Cap’Ciné, ist überzeugt, dass sein Angebot die Freiburgerinnen und Freiburger dazu bewegen wird, wesentlich häufiger ins Kino zu gehen, als dies heute der Fall ist. Rund 300 000 Besucher will er schon im ersten Betriebsjahr anlocken. Mittelfristig rechnet er gar mit 400 000 Eintritten pro Jahr. Das würde bedeuten, dass jeder Bewohner des Einzugsgebiets das Kino sechs Mal im Jahr besuchen müsste. Gemäss seinen Erfahrungen in Frankreich sei diese Zahl realistisch, so Dejust. Er sei sich aber bewusst, dass sich dazu einige Gewohnheiten ändern müssten. Tatsächlich: Die sechs Kinosäle, die es bisher in der Stadt Freiburg gab (Rex, Corso und Alpha), verzeichnen im Durchschnitt jährlich knapp 220 000 Eintritte – und ihr Betreiber Marc Salafa hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er nicht daran denke, vor der neuen Konkurrenz die Waffen zu strecken.

Gleicher Komfort in allen Sälen

Eine wichtige Rolle kommt bei Dejusts Berechnungen der deutschsprachigen Bevölkerung zu, besonders den vielen Studenten. Damit sie künftig nicht mehr in Bern ins Kino gehen, will Cap’Ciné ihren Bedürfnissen Rechnung tragen: mit regelmässigen Originalversionen und deutschen Filmen respektive deutschen Synchronisationen (siehe Interview im Kasten). Überhaupt biete die Infrastruktur der zehn Säle die Möglichkeit, viele Kinowünsche zu erfüllen, so Dejust: vom kleinen Liebhaberfilm im kleinsten Saal mit 76 Plätzen bis zum Blockbuster im grössten Saal mit 474 Plätzen. Auch könne der gleiche Film zur gleichen Zeit in unterschiedlichen Versionen gezeigt werden. Der Komfort für die Besucher sei unabhängig von der Grösse des Saals gewährleistet: Die breiten Sitze mit hohen Lehnen und viel Beinfreiheit sind überall die gleichen, ebenso die Bild- und Tonqualität. Alle Säle verfügen über ein digitales Tonsystem, zwei Säle auch über ein modernes digitales Projektionssystem.«Die Besucher sollen nicht nur zu uns kommen, um Filme zu sehen», betont Philippe Dejust. «Sie sollen sich hier wohlfühlen und die Zeit geniessen.» Dazu bietet Cap’Ciné ein grosszügig gestaltetes Foyer, eine Bar und Verpflegungsmöglichkeiten. Diese sollen vor und nach den Projektionen genutzt werden: Alle Filme werden nämlich ohne Pause gezeigt. Rund 30 Personen, die sich 15 Vollzeitstellen teilen, sind für die Betreuung der Besucher zuständig.

13 zusätzliche Ladenlokale

Gleichzeitig mit dem Multiplexkino wird heute Mittwoch die neue Einkaufsgalerie zwischen Freiburg-Centre und Manor eröffnet. 13 Geschäfte haben sich hier eingemietet, darunter als Schweizer Premieren die Bäckerei Paul und die Yendi-Tochter +S Accessories. Dazu kommen Freiburger Neuheiten wie der in Deutschland und der Deutschschweiz bekannte Kleiderladen New Yorker. Andere Geschäfte wie Body Shop oder Swisscom sind vom Freiburg Centre in die neue Galerie umgezogen. Insgesamt sind damit rund 50 Geschäfte unter einem Dach vereint.Pünktlich um 11 Uhr beginnt heute Mittwoch der Filmbetrieb bei Cap’Ciné. Vom 25. bis zum 27. Oktober werden jeweils vormittags verschiedene Filme gratis gezeigt, darunter die Schweizer Filme «Grounding» und «Die Herbstzeitlosen» in Originalversion. Das genaue Programm und weitere Informationen finden sich unter www.capcine.ch.

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