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Wohnungsbau mit Varis abgeschlossen

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Die Regie der Studierenden feiert 10-Jahr-Jubiläum

Ende 1999 feierte die RESTihr 10-Jahr-Jubiläum, und bereits ist die nächste Feier in Aussicht. Mit dem Bezug des zweiten Teils des Wohnkomplexes am Varis sind alle eigenen Bauprojekte abgeschlossen. Die RESThat nun 575 Wohneinheiten in der Agglomeration Freiburg, meist Zimmer in Wohngemeinschaften, die sie Schülern und Studenten zur Verfügung stellen. Der Mietzins beträgt im Schnitt rund 350 Franken und ist somit tiefer als bei anderen Wohnungsverwaltungen.

In ihren Gründungsjahren hat die Regie der Studierenden Wohnungen gemietet und an Auszubildende untervermietet. Mit dem neuen Hochschulförderungsgesetz 1991 bekam die REST die Möglichkeit, eigene Wohnkomplexe zu bauen und zu verwalten. Nach dem Komplex in der Avenue de Midi kamen in Marly, Givisiez und Villars-sur-Glane drei Gebäude dazu. Im November 99 schliesslich war der erste Teil des Wohnkomplexes im Varis bezugsbereit, und jetzt auch der zweite und letzte Teil. «Der wirkliche Abschluss wird erst Ende Mai mit den Umgebungsarbeiten sichtbar, und Ende Juni steigt das Einweihungsfest», führt Geschäftsführer Felix Kaufmann aus.

99 Prozent ausgelastet

Braucht es heute noch eigene Studentenwohnungen? Felix Kaufmann bejaht: «In den zehn Jahren waren wir zu 99 Prozent ausgelastet. Jedes Jahr kommen 1500 neue Studenten nach Freiburg und suchen meist eine billige Bleibe.

Mit unserer zimmerweisen Vermietung in Wohngemeinschaften ermöglichen wir den Studenten Flexibilität und erleichtern Neu-Studierenden den Einstieg in den Studienort.» Tatsächlich sind die meisten Benützer der REST-Angebote Jung-Studenten, die nichts oder nur sehr wenig verdienen. 30 bis 40 Prozent aller Mieter wechseln jedes Jahr, und im Schnitt bleiben sie zweieinhalb Jahre in der gleichen Wohnung.
Warum ziehen die Leute schliesslich weg? Das Personal der RESTführt eifrig Buch über die Gründe. Felix Kaufmann:«Oft wollen die Studierenden nach einigen Jahren selbst etwas suchen, oder sie schliessen ihre Studien ab.»

Wohnungspark
von 55 Millionen

Die Arbeit der Wohnungsverwaltung ändert ab jetzt grundlegend. Waren die letzten fünf Jahre von Bauarbeiten geprägt, geht es jetzt um die Konsolidierung und Qualitätssicherung der Angebote. Die RESTist zehn Jahre nach ihrer Gründung ein grosser Betrieb mit aufwändiger Verwaltungsarbeit geworden. Der Wohnungspark beträgt bereits 55 Millionen Franken. Zehn Personen sind in Teilzeit angestellt, davon vier Hauswarte. Ein möglicher Überschuss der Miet-Einnahmen wird zur Amortisation der Hypothekarschuld und für allfällige Renovationen verwendet.

Momentan ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt mit dem Abschluss der 575 Wohneinheiten für Studenten beruhigt. Doch langsam nehmen die Leerwohnungsziffern wieder ab, Zinsen und – damit oft auch Mieten – steigen an, und an der Uni gibt es immer mehr Studierende.
All dies sind Faktoren, die die komfortable Situation der REST wieder untergraben könnten. Dann müssen Studierende vielleicht wieder Unterschriften sammeln, wie 1990, als unter dem Motto «Wohnraum statt Wohnungsnot» die heutige Lage vorgespurt wurde.

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