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Wunderwelt der Legenden

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Wunderwelt der Legenden

Hubert Audriaz’ Parcours startet an diesem Wochenende

In eine andere Welt eintauchen, sich verzaubern lassen? Kein Problem auf dem neuen Parcours von Hubert Audriaz und seinen 800 freiwilligen Helfern. Dieses Jahr beherrscht das Thema «Welt-Legenden» die Unterstadt Freiburgs.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Schulklassen, Hobby-Künstler, die Mini-Beaux-Arts, Vereine, Ferienpässler und viele mehr tragen zu dem bei, was der Parcours in der Unterstadt ist: einmalig. Auch dieses Jahr hat es Hubert Audriaz mit 800 Helfern fertig gebracht eine Welt zu schaffen, die Kinder und Erwachsene zum Staunen und Träumen bringt.

Gute Wirkung in der Nacht

Aus 26 Ländern sind Legenden dargestellt, von Don Quichote bis Pinocchio, von Zentauren und Einhörnern, von einer unsichtbaren Armee in Argentinien bis hin zur Legende der Kartoffel. So vielfältig die Geschichten sind, so vielfältig sind auch die Kunstwerke und Skulpturen, die auf dem rund dreistündigen Parcours zu sehen sind. «In der Nacht kommen sie am besten zur Geltung», sagt Audriaz mit seinem bekannten Funkeln in den Augen. Für die Beleuchtung der Skulpturen mussten viele Kabel verlegt werden. «Wenn du wüsstest, wo wir überall Strom angezapft haben», schmunzelt Audriaz. Aber wer will es ihm schon verübeln?

Audriaz, der Eroberer

Auch dieses Mal lässt der Künstler die Besucher Orte entdecken, die sie noch nie gesehen haben – nicht einmal die Bewohner der Unterstadt. Deshalb nennt sich Audriaz nicht zu Unrecht «Eroberer der Stadt». «Was man kennt und liebt, ist man eher bereit zu schützen.» Dass er fast zu jedem wichtigen Gebäude der Stadt auch den passenden Schlüssel hat, ist nur ein Geheimnis seines Erfolges.

Der Besucher wird überall hin geführt: auf die Stadtmauern, in Türme, Innenhöfe, in den Wald und in ein Labyrinth. Zum ersten Mal führt der Parcours auch ins Neustadt-Quartier. Audriaz hat noch viele Träume. So kann er sich vorstellen, im nächsten Jahr das Burg-Quartier einzubeziehen und 2007 – die Stadt Freiburg feiert in diesem Jahr ihr 850-jähriges Bestehen – alle Quartiere der Stadt. «Mein Traum ist es auch, zwischen dem Liebfrauen-Platz und dem Grabensaal eine direkte Verbindung zu schaffen», sagt der Künstler.

Ab Oktober auf Mandat

Hubert Audriaz ist nur noch bis zum 30. September Animator im Freizeit-Zentrum. Dann möchte er auf Mandatsbasis weiter seine Ideen verwirklichen. Seiner Ansicht nach müssten sich die Gemeinde und der Kanton noch mehr an solchen Projekten beteiligen. «Die Ideen gehen mir nicht aus. Ich habe auch längerfristige Pläne.» Man glaubt es ihm.

Der Parcours ist jeweils am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr, am Samstag von 19 bis 23 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr offen. Während den übrigen Wochentagen ist nur der Grabensaal offen. Der Parcours beginnt bei der Kirche St. Moritz im Au-Quartier und dauert rund drei Stunden. Der Eintritt ist frei.

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