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Wunsch nach Kremation nimmt zu

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Der Wunsch nach neuen Bestattungsformen kommt auch deutlich bei einer Umfrage zum Ausdruck, die die Gemeinde Wünnewil-Flamatt im vergangenen Herbst bei der Bevölkerung durchgeführt hat. Gemeinderat Peter Birbaum, Verantwortlicher des Ressorts Friedhöfe, hat am Dienstagabend über die Ergebnisse der Umfrage orientiert und auch über das weitere Vorgehen informiert.

201 Personen – 142 aus Wünnewil und 59 aus Flamatt – haben den Fragebogen beantwortet. «Wenn wir unsere letzte Ruhestätte heute aussuchen müssten, würden wir uns wie folgt entscheiden», lautete die Frage, auf die geantwortet werden konnte. Die Fälle, die noch ein sogenanntes Elterngrab – eventuell Elterngrab mit Möglichkeit der Urnenbeisetzung des zweiten Partners – wünschen, lassen sich an einer Hand abzählen. Ein wenig häufiger wird der Wunsch nach Einzelgräbern geäussert. 20 Mal in Wünnewil beziehungsweise 7 Mal in Flamatt wird ein Urnengrab gewünscht. 70 Personen aus Wünnewil beziehungsweise 26 aus Flamatt wünschten, dass ihre Urne in einer Urnenmauer beigesetzt wird. 22 Personen aus Wünnewil und 10 aus Flamatt möchten, dass ihre Asche in einem Gemeinschaftsgrab bestattet wird.
Wie Peter Birbaum ausführte, sind Erdbestattungen und die Beisetzung der Urne in der Erde auf beiden Friedhöfen möglich. In Flamatt besteht zusätzlich eine Nischenmauer, in welcher die Urne beigesetzt werden kann. Auf beiden Friedhöfen ist auch die Einrichtung eines Gemeinschaftsgrabes vorgesehen.

Ideenwettbewerb für
den Friedhof in Wünnewil

Angesichts des häufig geäusserten Wunsches nach Urnennischen und einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof von Wünnewil hat die Friedhofkommission verschiedene Landschaftsplaner eingeladen – vorläufig unverbindlich -, ihre Ideen für die neue Friedhofgestaltung auf Papier zu bringen. Vorgegeben war ihnen der Situationsplan sowie der Wunsch, Platz für 80 Urnennischen sowie ein Gemeinschaftsgrab vorzusehen.

Fünf Planer haben ihre Ideenskizzen eingereicht. Peter Birbaum hat sie am Dienstagabend den rund 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Gut angekommen ist dabei die mehrmals vorgebrachte Idee, auf eine geschlossene Urnenmauer zu verzichten. Es gab sie bei den Ideenskizzen auch, die klassische Mauer mit den Nischen für die Urnen. Aber auch ein dem Kolosseum nachempfundenes, geschlossenes oder offenes Kolumbarium wurde vorgeschlagen. Oder die Urnenmauer in Form von Pyramiden.
Verschiedene Planer haben aber die Urnennischen – in Gruppen angeordnet – in Stelen oder kleinen Mäuerchen untergebracht. Die Projekte unterscheiden sich vor allem in der Wahl der Materialien und der Anordnung der Stelen und Mäuerchen. Ein Planer schlug vor, die Urnenstelen und das Gemeinschaftsgrab in einem Hain – bepflanzt mit rostbraunblättrigen Ahornen – unterzubringen. Ein anderer ordnete Stelen, Gebüsche und Gemeinschaftsgrab in einer Art Mandala-Bild an – im übrigen die Ideenskizze, die von den Besuchern am meisten rote Punkte erhielt.
Wie Peter Birbaum erklärte, wird es jetzt darum gehen, die Gestaltung der Friedhofanlage von Wünnewil in der Friedhofkommission weiter zu diskutieren und anschliessend dem Gemeinderat ein Projekt vorzuschlagen. In der Diskussion zeigte sich, dass dabei besonders auch auf die nahe liegenden Wohnquartiere Rücksicht genommen werden muss. Die Bewohner würden sich durch den Blick auf allzu hohe Mauern und Bäume gestört fühlen.

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