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Wünsche zum neuen Jahr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gastkolumne

Angesichts des Datums und der fortgeschrittenen Jahreszeit drängt es sich auf, in der letzten Kolumne zu Zwei- und Mehrsprachigkeit dieses Jahres weitest möglich auf Polemik und Krittelei zu verzichten. Vielmehr soll verschiedenen Akteuren und Betroffenen der kantonalen und der innerhelvetischen Sprachdiskussion eine Handvoll guter Wünsche auf den Weg ins neue Jahr mitgegeben werden.

Den Freiburger Amtsstellen von Stadt und Kanton kann man weitere Verleihungen des Gütesiegels für Zweisprachigkeit wünschen. Diesen Herbst erhielt das Freiburger Handelsregisteramt als erste und einzige Firma oder Stelle der öffentlichen Verwaltung ausserhalb von Biel/Bienne bzw. des Kantons Bern die vom (in Biel ansässigen) Forum Zweisprachigkeit verliehene Auszeichnung. Zugeben, das Handelsregisteramt ist nicht unbedingt eine Stelle, welche der grösste Teil der Einwohner regelmässig aufsuchen oder kontaktieren muss, aber ein ermutigender Anfang ist doch damit schon mal gemacht.

Den Teilnehmern der mit Sicherheit auch 2015 in unterschiedlicher Intensität weitergeführten Debatte zu Frühfranzösisch beziehungsweise -englisch und zu Dialekt beziehungsweise Hochdeutsch in den Kindergärten sei genügend Kenntnis der Materie sowie ausreichend Glück und Taktgefühl bei der Wahl der benutzten Worte gewünscht. Auch sei ihnen im Bereich Zweisprachigkeit ein gesundes Verhältnis zwischen sonntäglichen Worten und alltäglichen Taten von Herzen gegönnt. Dies gilt selbstverständlich sowohl für Politiker und Politikerinnen als auch für veröffentlichte Äusserungen parteiungebundener Personen diesseits und jenseits der Saane und auch weit östlich der Reuss.

Den Sprachlehrern und -lehrerinnen der deutschsprachigen Schweiz wünschen wir viel Gelassenheit, weiterhin gute Nerven und von nicht zu vielen Sachzwängen eingeengte Erziehungsdirektionen. Denjenigen der Romandie darüber hinaus die benötigte Freiheit bei der Wahl der Unterrichtsmethoden. Den Schülern und Schülerinnen in allen Landesteilen eine vom tagespolitischen Hin und Her weitgehend unbelastete Schullaufbahn. Und allen diesen Gruppen zusammen seien brauchbare Lehrmittel und ausreichende Ressourcen für die kaum weniger werdenden Aufgaben gegönnt.

Den Wissenschaften, in diesem Zusammenhang insbesondere den Sprach- und Erziehungswissenschaften, gilt der Wunsch, dass ihre Ergebnisse etwas besser verstanden und ein bisschen weniger instrumentalisiert werden.

Allen Lesern und Leserinnen gilt dieser Wunsch: Bonnes fêtes!

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