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Xavier Dafflon eine Klasse für sich

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit Xavier Dafflon setzte sich bei der 20. Ausgabe des Sense Bike der Favorit durch. Der Freiburger aus Avry-sur-Matran benötigte für die 35 Kilometer 1:27:25 und distanzierte den zweitplatzierten Christophe Geiser um knapp zwei Minuten. Die beiden hatten bereits im Vorjahr den Sieg unter sich ausgemacht, auch damals überquerte Dafflon als Erster die Ziellinie.

Duell Dafflon gegen Geiser

Im Klassement des prestigeträchtigen Jur’Alp Cup, zu dessen Wertung das Sense Bike zum zweiten Mal zählte, schwingt allerdings der Neuenburger oben aus. Nach sechs von acht Etappen führt Geiser die Rangliste an, Dafflon liegt aktuell auf Rang 5, hat aber ein Rennen weniger in der Wertung. Bis Ende September stehen allerdings noch zwei Rennen auf dem Programm, und weil für die Schlusswertung des Jur’Alp Cup nur die fünf besten Resultate zählen, hat Dafflon durchaus Chancen, Geiser noch abzufangen und sich für die Vorjahresniederlage zu revanchieren.

Eindeutige Angelegenheit

So umkämpft, wie sich das Duell um den Gesamtsieg beim Jur’Alp Cup ankündigt, verlief der Rennverlauf am Sense Bike indes nicht. Einen Kampf, wie ihn sich Nino Schurter und Jaroslav Kulhavy beim olympischen Mountainbike-Rennen geliefert haben, bekamen die Zuschauer in Alterswil nicht zu sehen. Bei heissem Sommerwetter und sehr trockenem, staubigem Boden vermochten nur Christophe Geiser und Bryan Allemann dem Tempodiktat von Xavier Dafflon zu folgen. Doch auch sie mussten nach einer von vier Runden abreissen lassen. So fuhr der 30-jährige Dafflon, der sich in den vergangenen Wochen auf den Bike-Marathon Verbier–Grimentz (18. August) vorbereitet hatte, einem einsamen Sieg entgegen. Zuletzt hatte Dafflon mit 7. Plätzen beim BerGiBike und der Elsa Bike Trophy seine starke Form unter Beweis gestellt.

Auch der Kampf um die weiteren Podestplätze war wenig spannend. So deutlich der Rückstand von Christophe Geiser auf den Sieger war, so klar war sein Vorsprung auf den drittplatzierten Bryan Allemann. 1:34 büsste der Fahrer aus Moutier auf den Leader des Jur’Alp Cup ein.

Darbellay hält ausländische Konkurrenz auf Distanz

Im Rennen der Frauen über 26,5 Kilometer setzte sich Florence Darbellay in 1:18:17 durch. Wie bei den Männern selektionierte die anspruchsvolle Strecke mit vielen Auf und Ab und zahlreichen Richtungswechseln auch bei den Frauen. So büsste die zweitplatzierte Estin Maaris Meier 47 Sekunden auf die Neuenburgerin ein, Alexandra Serrano (Ecuador) fuhr mit 1:12 Rückstand als Dritte über die Ziellinie.

Direkt hinter den beiden ausländischen Fahrerinnen, die sich zusammen mit ihrem Schweizer Trainer in Frankreich auf die kommenden Weltcup-Einsätze vorbereiten, klassierte sich Sandra Brügger als beste Freiburgerin. Die 28-jährige Bikerin vom organisierenden SC Alterswil zeigte sich nicht nur mit ihrem Resultat, sondern als eine der Verantwortlichen des Anlasses auch mit dem Verlauf des Sense Bike zufrieden. «Zu unserem Jubiläumsrennen kamen 350 Fahrerinnen und Fahrer, das ist etwas mehr als im Vorjahr.»

Aufschwung dank Jur’Alp Cup

Tatsächlich scheint sich das Sense Bike wieder vermehrter Beliebtheit zu erfreuen. Hatten die Organisatoren 2010 mit nur 200 Anmeldungen einen Minusrekord zu verzeichnen, so ging es in den kommenden Jahren mit dem Anlass wieder aufwärts. Von den 500 Bikerinnen und Biker, die zu besten Zeiten in Alterswil am Start waren, ist man zwar noch ein gutes Stück entfernt, trotzdem blicken die Organisatoren zuversichtlich den kommenden Austragungen entgegen.

Hauptgrund für den Aufschwung ist zweifellos die Tatsache, dass das Sense Bike seit zwei Jahren neben dem Freiburger Cup auch zum Jur’Alp Cup zählt. Hat das Interesse am Freiburger Cup in den letzten Jahren im Allgemeinen nachgelassen, so ist der Jur’Alp Cup in der Westschweiz weiterhin sehr populär. Allein bei den Männerkategorien haben sich 708 Mountainbiker für die Rennserie eingeschrieben, bei den Frauen sind es immerhin 89.

Traditionsbruch zum Jubiläum

Zum ersten Mal in 20 Jahren fand das Sense Bike am Samstag und nicht an einem Sonntag statt. «Wir wollten unser Jubiläum gebührend feiern und haben alle Sponsoren und Helfer zu einem Fest eingeladen», sagt Sandra Brügger vom Organisationskomitee. «Und weil sich der Samstag besser eignet zum Feiern, haben wir mit unserer Tradition gebrochen.» Den Teilnehmern schien es jedenfalls nichts auszumachen–im Gegenteil. «Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. An welchem Tag das Sense Bike nächstes Jahr stattfindet, ist noch nicht entschieden. Es ist aber gut möglich, dass wir auf den Samstag umsatteln.»

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