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Yasko ist bereit für den Polizeidienst

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Hund und Herrchen stehen im Gras, Nebelschwaden ziehen von der Saane herauf zum Trainingsplatz in der Nähe der Saidef in Hauterive. Die Sonne scheint durch den Nebel. Das Herrchen gibt einen Befehl und marschiert dann gut dreissig Meter weiter. Der Hund beobachtet ihn scharf, bleibt aber an Ort und Stelle.

Brav sitzen bleiben

Das gibt gute Noten: Ein Experte des Schweizerischen Polizeihundeführer-Verbandes beobachtet Hundeführer und Vierbeiner auf dem Parcours. Manchmal muss der Hund still sitzen, ein andermal muss er bei Fuss mit dem Herrchen die Wiese überqueren, später muss er alleine bis zum Herrchen laufen. Eine Aufgabe an die Polizisten ist es, den Hund zu tragen. Und gegen Ende des Parcours muss der Hund einen Gegenstand apportieren – er darf aber erst auf Befehl dem Flugobjekt nachsprinten. Vorher muss er mucksmäuschenstill neben dem Polizisten sitzen bleiben. Die Anspannung ist dem Hund anzusehen – aber er rührt sich nicht.

Das erste Mal dabei

David Kisenga ist sehr nervös an diesem Morgen. Er und sein Hund Yasko nehmen zum ersten Mal am jährlichen Wettbewerb der Polizeihundeführer teil. «Mein Hund merkt, dass ich nervös bin, das färbt auf ihn ab», sagt Kisenga. Sein Deutscher Schäferhund ist gut zwei Jahre alt; besteht er den Wettbewerb, kann er im April den Polizeidienst aufnehmen. Er begleitet David Kisenga heute schon bei der Arbeit; bei einem Einsatz bleibt er aber noch im Auto.

Yasko gehorcht seinem Herrchen bei den Prüfungen zur Unterordnung – wenn auch nicht ganz so gut wie die erfahrenen Diensthunde. Er ist verspielter als die älteren Kollegen und bleibt nicht immer sitzen, wenn das verlangt wird. Es reicht trotzdem für 38 von 50 möglichen Punkten.

Auf anderen Parcours – die teilweise im dichten Nebel versinken – müssen die Hunde Fährten verfolgen und Menschen im Wald finden. Sie suchen jemanden in einem Haus und stöbern nach einer flüchtenden Person. Yasko – oder Yasko du Boidamont, wie der Schäferhund mit ganzem Namen heisst – hat mit der Note «sehr gut» abgeschnitten.

Leidenschaft für Hunde

David Kisenga ist Hundeführer geworden, weil er «auch ausserhalb der Polizeiarbeit eine Leidenschaft für Hunde» hat, wie er sagt. Die Vierbeiner seien ein gutes Instrument für Polizisten. «Sie finden vermisste Personen, wirken aber auch abschreckend – und gleichzeitig bringen sie uns in Kontakt mit Menschen», sagt Kisenga. Die Leute interessierten sich für Hunde und fragten die Polizisten nach ihrer Arbeit mit den Vierbeinern, wenn sie in den Strassen patrouillierten.

Vielseitige Tiere

Ein Polizeihund müsse in der Lage sein – genau gleich wie ein Polizist – bei einem Streit schlichtend einzugreifen oder Flüchtende aufzuhalten und zehn Minuten danach ein vermisstes Kind zu suchen. «Wir brauchen sehr vielseitige Hunde», sagt Kisenga. «Sie sind nicht da, um Menschen anzugreifen, sondern um Leben zu retten.»

Eine andere Welt

Der 30-jährige Polizist mag die Arbeit mit seinem Schäfer. Der Polizeialltag sei nicht immer lustig und einfach. Da tue ihm der Umgang mit Yasko gut. «Das Training mit den Hundeführern und den Hunden eröffnet mir eine andere Welt», sagt Kisenga: «In den Trainingsstunden bin ich nur für den Hund da.»

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