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Yves Studer muss seinen Titelkampf absagen

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Autor: Michel SPicher

Boxen Der 21. Mai hätte der grosse Tag des Yves Studer werden sollen. In Bern wollte der 28-Jährige seinen IBC-Titel im Mittelgewicht erstmals verteidigen – mit dem Weissrussen Sjarhei Chomitski (33 Kämpfe, 24 Siege, 10 K.o.) stand ein attraktiver Gegner bereit.

Auf seinem Weg Richtung Weltspitze wurde Studer am Samstagmorgen nun unsanft ausgebremst. «Es passierte in der zweiten Runde des Sparrings», sagte Studer gegenüber den FN. «Ich wollte einen Seitenschritt machen und habe mir dabei den rechten Fuss verdreht.» Bei einer MRI-Untersuchung gestern Morgen hat sich Studers Verdacht bestätigt: Bänderriss im Sprunggelenk. Bereits im Jahr 2008 hatte eine Bänderverletzung im rechten Fuss den Boxer mit Freiburger Wurzeln zurückgeworfen.

Längere Zwangspause

Nun kann Yves Studer erneut sechs bis acht Wochen nicht in den Ring steigen. «Das ist schon hart. Zehn Wochen habe ich mich auf diesen Kampf vorbereitet, technisch und konditionell war ich so weit, wie ich sein wollte. Und nun so etwas», ärgerte sich der ausgeknockte Titelverteidiger.

«Laut ärztlichen Informationen sollte der Fuss in spätestens in acht Wochen ausgeheilt sein. Ich hoffe, dass ich meine Verletzung bis dahin auch psychisch verarbeitet habe.» Denn erfahrungsgemäss dauere es einige Zeit, bis der Kopf nach einem solchen Erlebnis wieder Vertrauen in den Fuss habe. «Ich habe diese Situation aber schon einmal erlebt und mache mir deswegen keine allzu grossen Sorgen.

Fristerstreckung beantragt

Um seinen IBC-Titel zu behalten, muss Yves Studer innerhalb von sechs Monaten zur Titelverteidigung antreten, ansonsten wird er ihm aberkannt. Wegen seiner Verletzung kann der Boxer diese Frist nun nicht einhalten. Wird Studer deswegen seinen Gürtel kampflos zurückgeben müssen?

Sein Manager Daniel Hartmann ist zuversichtlich, dass dies nicht passieren wird: «Wir haben beim Verband einen Antrag auf Fristerstreckung eingereicht. Wenn diese bewilligt wird, können wir den geplanten Titelkampf zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.» Eine (positive) Antwort des Verbandes erwartet Hartmann noch diese Woche.

Ein allfälliges Ersatzdatum für den Titelkampf steht noch nicht fest. Heute beginnt Studer jedenfalls schon mit der Physiotherapie. «Ich will so schnell wie möglich wieder fit werden und in den Ring steigen», so Studer.

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