Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zeit für taktische Spielereien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Obschon Bösingen diese Woche aufgrund der vielen Absenzen nicht optimal trainiert hatte, funktionierte die Standardaufstellung tadellos. «Die Jungs sind unterdessen sehr gut aufeinander eingestellt», sagte Coach Stefan Schmid. Ein Fragezeichen stand vorerst vor dem Einsatz von Ludovic Labastrou, der sich im Training an der Hand verletzt hatte. Doch es schien ihn nicht weiter zu stören. Bösingen spielte konzentriert, und der kleinste der Kovatsch-Brüder Tommy, der sonst im Schatten von Simon und Mats steht, bot am Samstag ein tolles Spiel und fand stets das richtige Mittel gegen die Stadtberner.

Die Berner bemühten sich zwar, doch spielten sie schon bald an der oberen Leistungsgrenze. Im zweiten Satz solidarisierten sich die Gäste mit dem SCB – der am Samstag ja 1:6 bei Gottéron verloren hatte – und liessen sich ohne viel Gegenwehr von den Freiburgern zerpflücken. Mit starken Services, starken Blocks und einer effizienten Verteidigungsleistung wurden die Berner weichgekocht. Bösingen zog sein ordentliches Niveau ziemlich unaufgeregt und mit erstaunlicher Konstanz durch, ohne sich dem Gegner anzupassen. Dieser Umstand motivierte Schmid im dritten Umgang zu einer taktischen Spielerei. Er brachte Nicolas Lutz als Passeur. Zwar kam der schlaksige Mittespieler aus den Penetrationen von Position 5 und 4 etwas ins Straucheln – die Berner näherten sich zwischenzeitlich auf 12:14 heran, um kurz darauf den spektakulärsten Angriff des Abends zu lancieren. Er spielte Patrice Hertig fallend und aus einiger Distanz zum Netz mit einem schnellen Zuspiel an. Dieser dankte es ihm umgehend und versorgte den Ball hart zwischen dem gegnerischen Block. Bösingen liegt nun nach 13 Spieltagen an Position zwei der Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten und kann sich so langsam auf die Playoffs der ersten vier einstellen.nf

Die Bösinger Mats Kovatsch (l.) und Patrice Hertig beim Block.Bild Aldo Ellena

Telegramm

Bösingen – Bern 3:0 (25:21, 25:17, 25:18)

VBC Bösingen:Andrey, T. Kovatsch, S. Kovatsch, Labastrou, C. Lutz, N. Lutz; M. Kovatsch, Hertig.

1. Liga, Gr. B. Rangliste:1. Muristalden Bern 13/36; 2. Bösingen 13/29; 3. Aeschi 13/24. – 10 kl.

Mehr zum Thema