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Zenebech Tola will den Rekord

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Zenebech Tola
will den Rekord

Die in der Schweiz lebende Äthiopierin Zenebech Tola hat am 71. Murtenlauf Grosses im Sinn: Sie will den Rekord von Franziska Rochat-Moser von 58:51 Minuten aus dem Jahr 1997 brechen.

Von GUIDO BIELMANN

Die 20-jährige Zenebech Tola ist unbestritten eine Läuferin von internationalem Format. Im Vorjahr gewann sie den Murtenlauf in 59:17 Minuten, dies bei extrem kühler Witterung. Im März gewann sie den Kerzerslauf, und zwar im Alleingang mit neuem Streckenrekord. Sie bewies nicht nur mit diesem Resultat, dass sie dieses Jahr einen Leistungssprung gemacht hat. Ihr Ziel, den Rekord der verstorbenen Rochat-Moser zu knacken, ist absolut realistisch. 26 Sekunden fehlen ihr zum Jackpot von 3500 Franken.

Es steht fast ausser Frage, dass Tola den Murtenlauf gewinnt. Ob sie von der Vorjahreszweiten Emebet Abomsa, ebenfalls aus Äthiopien, gefordert werden kann, bleibt zu bezweifeln. Abomsa gewann zwar heuer den Jungfrau-Marathon, war aber am Kerzerslauf als Vierte deutlich hinter Tola. Im Übrigen ist auch die Vorjahresdritte Tsige Worku (Äth) wieder am Start; sie hat vorigen Sonntag den Waldlauf von Romont überlegen gewonnen.

Eticha gegen Chengere

Die Namen der besten Männer vom Vorjahr mögen bereits vergessen sein, aber die Szene, wie es im Finish zum Sieg kam, gewiss nicht: Der Äthiopier Tesfaye Eticha bekam fünfzig Meter vor dem Ziel den Lindenzweig überreicht. Sein Landsmann Tolossa Chengere nutzte den Moment und überspurtete den siegessicheren Eticha. Die beiden sind wieder am Start. Man darf auf die Revanche gespannt sein. Am Kerzerslauf war Chengere (3.) vor Eticha gewesen.

Ein interessanter Spitzenläufer ist gewiss der Neuseeländer Jonathan Wyatt. Er ist vierfacher Berglauf-Weltmeister; kurz nach seinem neuesten Titel startete er am Olympia-Marathon in Athen und lief auf den 21. Rang. Er könnte den Äthiopiern ohne weiteres auf den Zahn fühlen. Am GP von Bern jedenfalls war er als Zweiter vor Eticha.

Nicht am Start sind übrigens die beiden Schweizer Topläufer Viktor Röthlin und Christian Belz. Die beiden Olympiateilnehmer befänden sich in der Wettkampfpause, heisst es.

Die wichtigsten Teilnehmer:

Tesfaye Eticha (Äth): 2004: Sieger Jungfrau-Marathon, 2. Zürich-Marathon; 5. Kerzerslauf. 2003: 2. am Murtenlauf, Sieger Kerzerslauf, Sieger Corrida-Bulle, 2. Jungfrau-Marathon; Marathon in 2:10:04 . 2002: 2. Kerzerslauf, 9. am Berlin-Marathon (2:11:19). Tolossa Chengere (Äth): 2004: Sieger in Carouge (Rekord), 3. Kerzerslauf, 5. GP Bern. 2003: Sieger Murtenlauf. Jonathan Wyatt (Neus): 2004: 2. GP Bern, 3. Zürich Marathon, 21. am olymischen Marathon in Athen (2:17:43), Sieger Jungfrau-Marathon, 5. Kerzerslauf. 2003: Sieger Jungfrau-Marathon. – Berglauf-Weltmeister 1998, 2000, 2002 und 2004. – Marathonbestzeit: 2:13:00 (2003).
Ivan Pongelli (Tessin): 2004: Schweizer Meister über 10 000 m. 2003: 10. Murtenlauf. Alex Gex-Fabry (Martigny): 2003: 26. Murtenlauf. Tarcis Ançay (Sitten): 2004: 4. Siders-Zinal, 7. Zürich-Marathon. 2003: 19. Murtenlauf. Thomas Suter (Bern): 2003: 14. Murtenlauf. Daniel Weber (FSG Neirivue): 2004: Mehrere Spitzenresultate an Bergläufen; 21. Kerzerslauf. 2003: 28. Murtenlauf in 59:24. Daniel Brodard (Le Mouret): 2003: 15. Murtenlauf in 57:45; mehrere Volkslauf-Siege. Rolf Rüfenacht (CA Marly): 2004: Sieger am Düdinger Cross vor Weber. 2003: 20. Murtenlauf in 58:11. Hugo Raemy: 2004: Marathon in 2:25:34. 2003: 11. Murtenlauf 57:08.

Die wichtigsten Teilnehmerinnen:

Zenebech Tola (Äth): 2004: Siegerin Kerzerslauf, 3. Greifensee-Lauf, 1. Thuner Stadtlauf, Siegerin 20 km Lausanne. 2003: Siegerin Murtenlauf, Siegerin Lausanne, 3. GP Bern. 2002: Siegerin Kerzerslauf, 2. Murtenlauf. Emebet Abomsa (Äth): 2004: Siegerin Jungfrau-Marathon, 4. Kerzerslauf, 8. GP Bern. 2003: Siegerin Jungfrau-Marathon, 2. Murtenlauf. Tsige Worku (Äth): 2004: Siegerin Romont-Waldlauf, 4. Jungfrau-Marathon und Thuner Stadtlauf. 2003: Siegerin Siders-Zinal, 3. Jungfrau-Marathon, 4. Kerzerslauf.
Vera Notz (Kerzers): 2004: Schweizer Hallen-meisterin 3000 m; Schweizer Meisterin 5000 m Freiluft; 4. Berglauf-SM; 4. Greifenseelauf. 2003: 5. Murtenlauf. Regula Zahno (TV Bösingen): 2004: 4. der Cross-SM; von März bis August verletzt; 2. Romont-Waldlauf hinter Worku; 2. SM über 10 000 m Strasse. 2003: 6. Murtenlauf in 1:04:58. Daniela Lehmann (LAT Sense): 2004: 3. Berglauf-SM; Teilnahme Berglauf-WM; mehrere Volkslaufsiege. 2003: 10. Murtenlauf in 1:06:03. Mirja Jenny-Moser: 2004: 6. Frauenlauf.
Vera Notz gegen Regula Zahno?

Die Freiburger am Sonntag am 71. Murtenlauf

Der Murtenlauf ist jedes Jahr für die einheimischen Läufer eine Prestigeangelegenheit.

Im Freiburger Langstreckenlauf der Frauen ist die Kerzerserin Vera Notz die Nummer eins. Dieses Jahr lief sie die 10 000 m in 32:55 Minuten; Regula Zahno lief die 10 000 m auf der Strasse in 35 Minuten. Zieht man allerdings den Murtenlauf 2003 als Vergleich heran, sieht die Sache schon knapper aus. Notz war Fünfte in 1:04:27 Minuten und Zahno Sechste nur 31 Sekunden dahinter.

Vera Notz schaffte heuer die Olympiaqualifikation über 10 000 m nicht. Aber am Murtenlauf war sie in den vergangenen vier Jahren immer unter den ersten fünf. Regula Zahno war von März bis August verletzt; sie litt unter einer Entzündung im Beckenbereich. Beide sind aber für den Murtenlauf bereit. Zahno wurde ausserdem am Wochenende hinter Anita Weyermann Schweizer Vize-Meisterin über 10 000 m Strasse: «Ich freue mich auf den Murtenlauf», sagt sie.

Hugo Raemy läuft langsam

Gespannt darf man auf Daniela Lehmann (LAT Sense) sein. Die 22-Jährige Berglauf-Spezialistin war im Vorjahr Zehnte in 1:06:03 Stunden. Dass sie heuer Fortschritte gemacht hat, ist unverkennbar. «Ich möchte schon 1:05 laufen.» Der Plaffeier Hugo Raemy, derzeit stärkster Freiburger, leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber. Bei dieser Erkrankung leiden die Sportler an anhaltender Müdigkeit. Das einzige Mittel ist ruhen. Raemy startet deshalb ohne Ambitionen: «Ich laufe 1:10 Stunden, nicht weniger», sagt er. Raemy war im Vorjahr Elfter in 57:08 Minuten gewesen.

So kündigt sich ein Kampf zwischen Daniel Brodard (Le Mouret), Daniel Weber (Le Pâquier), Ivan Mariano (Murten) und Rolf Rüfenacht (Marly) an. Brodard gewann voriges Wochenende den Waldlauf von Romont im Spurt vor Mariano und Weber. Im Vorjahr war er am Murtenlauf 15. in 57:46 gewesen. Der 23-jährige Mariano war vor zwei Jahren in 1:00:32 Bestzeit gelaufen. Der 20-jährige Rolf Rüfenacht, im Vorjahr 20. in 58:11, steckt zurzeit in der RS; sein Abschneiden ist abzuwarten. bi
71. Murtenlauf

6800 Anmeldungen

Bis gestern waren 6800 Anmeldungen für den 71. Murtenlauf vom Sonntag eingegangen. Dies entspricht der Zahl vom Vorjahr. 2003 waren 6602 ins Ziel gekommen. Dazu OK-Präsident Daniel Lehmann: «Seit einigen Jahren haben wir die Ambition, wieder die 8000er Grenze zu knacken. Es müsste also am Sonntag besonders gutes Wetter sein, damit wir dies erreichen. Aber eines ist uns gewiss. Dass wir gleich viele Anmeldungen wie bei der Jubiläumsaustragung 2003 haben, bew

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