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Ziele teilweise erreicht

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Die kleinen Parteien ziehen Bilanz

«Wir haben nicht gerade ein Bombenresultat erzielt», sagt Albert Studer. Er ist überzeugt, dass seine Liste 13 «Mitte Links – Freie Liste» mit einer bekannten Persönlichkeit wie Grossrat Louis Duc ein weit besseres Resultat hätte erzielen können. «Aber er wollte nicht mitmachen. Er sagte, er sei zu alt für so etwas», erklärt Studer.Mit der Teilnahme der Freien Liste an den Nationalratswahlen sollten gemäss Studer verschiedene Ziele verfolgt werden. «Wir wollten die CSP mit Hugo Fasel stützen, da wir uns bewusst waren, dass seine Position geschwächt ist.» Zudem sei die Teilnahme an den Wahlen als Teil einer Kampagne zu sehen, um vor allem die im welschen Kantonsteil serbelnde Bewegung «Öffnung» nochmals zu beleben.

Religionsthemen bleiben aktuell

Eine durchzogene Bilanz zieht Daniel de Roche von der EVP. «Wir haben die 1-Prozent-Hürde nicht geschafft. Immerhin verzeichnen wir aber eine leichte Zunahme gegenüber den letzten Nationalratswahlen.» Erfreut zeigt sich de Roche aber, dass die Mitte-links-Koalition ihre drei Sitze behalten konnte.Daniel de Roche ist überzeugt, dass religiöse Themen in der Politik auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. «Es geht dabei nicht nur um die Integration des Islam in die Schweizer Gesellschaft, sondern auch um das Verhältnis zwischen Staat und Kirche allgemein», sagt er.Eine andere Partei mit einem stark religionspolitischen Programm ist die EDU. Auch sie hat zwar die 1-Prozent-Hürde nicht geschafft. «Aber wir haben unseren Stimmenanteil um rund 20 Prozent steigern können», freut sich José Lorente. «Jede Freiburgerin und jeder Freiburger kennt jetzt die EDU», ist sich der Kantonalpräsident sicher. Die EDU, die mit der SVP eine Listenverbindung eingegangen ist, hat laut Lorente schweizweit erstmals viel Geld in den Wahlkampf investiert.Gemäss Lorente will die EDU bis in vier Jahren in allen Bezirken des Kantons Freiburg eine Sektion aufgebaut haben. «Mit der Gründung einer Jung-EDU haben wir bereits einen ersten Schritt gemacht», so Lorente. Für die nächsten Kommunal- und Kantonswahlen möchte die EDU mit einer vollen Liste antreten können. hi

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