Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zivilschutz-Einsatz gegen Hochwasser

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Unter der Leitung von Kommandant Roland Agostinis sind derzeit 125 Mann der Zivilschutzeinsatzkompanie Mitte (Saane- und Sensebezirk) im Galterental, in Avry-sur-Matran sowie in Marly im Einsatz. Für die Instandstellung des Terrains im Wald «Les Noutes» zwischen der Tennis- und der Eishalle von Marly sind zudem 23 Mann des lokalen Korps von Marly auf Platz. Eine reibungslose Zusammenarbeit sei von grosser Bedeutung, wie Roland Agostinis betont. «Damit die Arbeit in vier Tagen erledigt werden kann, muss die Kooperation von Beginn weg gut klappen.»

Ein Katastrophen-Szenario

Ziel des Einsatzes ist es, die Gegend rund um die Tennishalle vor Hochwasser zu schützen. Das Waldstück ist sehr feucht und die vielen Quellen des Flusses können bei Unwetter ein riesiges Volumen annehmen und das ganze Gebiet überschwemmen.

Im Einsatzgebiet sind die Zivilschutzmänner mit den verschiedensten Arbeiten beschäftigt. Es gilt zum Beispiel das Kommandozelt aufzustellen oder eine Beleuchtung zu installieren, damit man im Ernstfall auch nachts arbeiten könnte.

Wege frei machen

An den nassen Stellen des Waldes schaufeln die Zivilschutzleute einen Weg, um das Wasser zu kanalisieren. Dieses soll dann in das präparierte Quellenbett fliessen und von dort aus in die vom Zivilschutz entstopften und zum Teil ausgewechselten Rohre gelangen. Auch Dämme und Verbauungen sind geplant. Den Graben am Waldrand hat die Einsatzkompanie Mitte von Ästen und Sträuchern befreit.

«Arbeit wird unterschätzt»

«Wenn die Gruppe motiviert ist, wie es bei diesem Einsatz der Fall ist, kann der Zivilschutz an einem Tag Grosses leisten», sagt Roland Agostinis. Jean Denis Chavaillaz, Chef des Zivilschutzes des Kantons Freiburg, ist der Ansicht, dass die Gemeinden die Arbeitsleistung des Zivilschutzes sehr oft unterschätzen. «Es passiert oft, dass nicht weitergearbeitet werden kann, weil eine Gemeinde zum Beispiel zu wenig Holz bestellt hat. Man sollte für die Zivilschutz-Übungen jeweils besser zu viel als zu wenig Arbeit vorsehen», meint er.

Dass in Marly von Dienstag bis Freitag so viel geleistet werden konnte, komme nicht von ungefähr, so Chavaillaz. Es stünden einige Wochen Vorarbeit dahinter. «Die Planung solcher Einsätze wird von den politischen Behörden unterschätzt», sagt er.

Mehr zum Thema