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Zivilschutz-Einsatz im Bergholz

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50-Mann-Equipe aus Bösingen bei Aufräumarbeiten

Die Hilfe der tatkräftigen Arbeiten ist sehr notwendig, unzählige Kubikmeter Kleinholz und grosse Stämme liegen kreuz und quer im Wald. Da gibt es nichts anderes, als Baum für Baum, Ast für Ast in die Hände zu nehmen, zum Teil mit der Motorsäge zu verkleinern und zu entscheiden, was noch verwendet werden kann und was auf den Brennhaufen gehört. Der grösste Teil der Arbeit besteht dabei aus Handarbeit, da Maschinen im unwegsamen Gelände nur schwer eingesetzt werden können.

Männer zeigen grossen Einsatz

René Dolder ist des Lobes voll über das grosse Engagement seiner Männer. Bereits nach dem ersten Einsatztag seien grosse Fortschritte gemacht worden. Zwar reiche wohl eine Woche Arbeit nicht, um alles aufzuräumen, trotzdem könne man viel erledigen und den Wald teilweise wenigstens wieder begehbar machen, hielt er gestern fest.

Das Bergholz ist ein sehr beliebtes Naherholungsziel für die Bösinger Bevölkerung. Durch den Wald verlief vor dem Sturm ein rege benutzter Lauftreff. Ausserdem sind die vom Sturm verschont gebliebene Kapelle sowie diverse Spazierwege ein beliebtes Ziel für Ausflügler. Der Wald ist in Privatbesitz, Teile davon gehören der Pfarrei. Gemäss Gemeinderat Hugo Schneuwly sind auch andere Wälder auf Gemeindegebiet vom Sturm betroffen, das Bergholz aber am stärksten. Die Kosten für den Einsatz werden wie bei einem normalen Zivilschutzeinsatz von Bund, Kanton und Gemeinden getragen.

Kommando-Zentrale im Caravelle

Weil die Zivilschutzanlage mit Flüchtlingen belegt ist und daher nicht für ihren eigenen Zweck zur Verfügung steht, musste sich die Leitung der Zivilschutz-Gruppe andernorts nach einer Kommando-Zentrale umsehen. Diese wurde jetzt im Restaurant Caravelle eingerichtet, wo die Männer dank des Entgegenkommens des Wirts auch die Küche einrichten konnten. Von der benachbarten Sektion in Wünnewil konnten die Bösinger auch einiges an Material beziehen. Ausserdem stellen zum Teil auch Private ihre Ausrüstung zur Verfügung. Ohne diese Unterstützung wäre der Einsatz nicht möglich gewesen, wie René Dolder betonte.

Eine andere Zivilschutzgruppe aus Bösingen ist damit beschäftigt, den Richterwil-Bach aufzuräumen, um das Risiko für Rückstauungen zu minimieren.

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