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Zivilschutzanlagen für Asylsuchende: Kanton ist unentschlossen 

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Der Bund will Reserveplätze für die steigende Anzahl an Asylsuchenden schaffen. Nach dem Scheitern von Containerdörfern sollen die Zivilschutzanlagen genutzt werden. Die Mehrheit der Kantone stellt ihre Schutzanlagen nicht zur Verfügung. Freiburg ist noch unentschlossen. 

27’000 bis 30’000 neue Asylgesuche. Mit diesem Szenario rechnet das Staatssekretariat für Migration (SEM) für 2023. Ursprünglich war geplant, Containerdörfer für Reserveplätze zu bauen. Doch der Ständerat hat den Kredit für den Bau abgelehnt. Die Bundesbehörden haben also die Strategie umgewandelt: Zivilschutzanlagen sollen als Reserve dienen. Die Kantone erhielten eine Frist bis zum 22. August, in der sie dem Bund melden sollten, welche Zivilschutzanlagen sie notfalls zur Verfügung stellen würden. Der Bund erhielt jedoch von mehreren Kantonen eine Abfuhr, wie SRF meldete. Vor allem Kantone in der Zentralschweiz – Luzern, Schwyz, Uri, Zug, Nid- und Obwalden – wollen keine Zivilschutzanlagen zur Verfügung stellen. Bereits Unterkünfte zugesichert haben Bern, Genf, Aargau und Glarus.

Der Kanton Freiburg ist noch unentschlossen. «Wir haben beim Bund um eine Verlängerung von einer Woche gebeten, um eine Antwort zu geben», sagt Claudia Lauper, Generalsekretärin der Direktion für Gesundheit und Soziales, auf Anfrage. Ob Freiburg dem Bund Zivilschutzanlagen zur Verfügung stellen wird, wird sich erst nächste Woche zeigen.

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