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Zu früh für hochklassiges Volleyball

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Seit Mitte August bereiten sich die NLA-Volleyballerinnen aus Düdingen auf die am 17. Oktober mit dem Heimspiel gegen Volero beginnende Meisterschaft vor. «Wer am Sonntag in Zürich hochklassiges Volleyball erwartet, wird enttäuscht sein», sagt deshalb Düdingens Trainer Nicki Neubauer im Vorfeld der Supercup-Partie gegen Volley Köniz. Sein Team stehe zurzeit noch in der Findungsphase, zumal es gleich fünf neue Ausländerinnen zu integrieren gäbe. «Bei Köniz sind es gar noch mehr neue Spielerinnen.» Kurzum, mit spielerischen Glanzlichtern ist unter diesen Voraussetzungen nicht zu rechnen. Der Zeitpunkt des Supercups erscheint in diesem Blickwinkel tatsächlich etwas unglücklich gewählt. Während im Volleyball und Basketball die Meisterschaften erst im Oktober starten, sind die Handballer und Unihockeyaner in ihrer Saisonvorbereitung immerhin ein gutes Stück weiter. Der frühe Termin des neuen Hallensport-Events ist wohl in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass die Terminkalender der diversen Sportarten eh schon vollgepackt sind und ein zusätzlicher Wettkampf mitten in der Meisterschaft kaum realisierbar wäre.

Das Resultat ist sekundär

Im Supercup zwischen Meister und Cupsieger treffen bei den Volleyball-Frauen am Sonntag Düdingen (Cup-Finalist) und Köniz (Playoff-Finalist) aufeinander, weil Doublegewinner Volero Zürich wegen seiner internationalen Engagements auf diesen neuen Event verzichten muss. Neubauer will das Spiel im Hallenstadion aufgrund der genannten Umstände selbstredend nicht überbewerten. «Das Ergebnis ist gar nicht so wichtig für mich. Lieber sehe ich, dass wir als Team auftreten und die Lehren aus den Dingen ziehen, die noch nicht funktionieren werden.»

Auch wenn sich die Düdingerinnen in Zürich so gut wie möglich präsentieren wollen, Einfluss hatte der Supercup auf die Trainingsplanung keinen. «Wir sind in Woche drei und arbeiten noch viel im körperlichen Bereich. Aus dieser Athletikphase raus schauen wir, was wir aufs Feld bringen können. Bei Köniz wird das nicht anders sein. Ganz grundsätzlich freuen wir uns aber auf den Event, der ein erster Punkt auf unserer Reise der Vorbereitung darstellt.»

Fitte Ausländerinnen

Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung ist Neubauer zufrieden. «Zwei Spielerinnen hatten zuletzt etwas Schwierigkeiten mit Müdigkeit und gereizten Bändern, das sind aber normale Erscheinungen und nichts Dramatisches.» Für Sonntag seien alle Spielerinnen voll einsatzfähig. Einzig Muriel Grässli wird wohl kaum zum Einsatz kommen, nachdem sie diese Tage in Bern an der Schweizer Beachvolleyball-Meisterschaft teilnimmt. Keine bösen Überraschungen gab es bei der Ankunft der neuen Ausländerinnen Chantale Riddle (USA), Sabel Moffett (USA), Johanna Edberg (Swe), Helena Kojdova (Tsch) und Karmen Brletic (Kro), die seit Beginn der Vorbereitung dabei sind. «Man kann ja nie so ganz sicher sein, deswegen habe ich auch diesmal viel Zeit investiert und im Vorfeld das Gespräch und den Kontakt mit den Spielerinnen gesucht», erklärt Neubauer. «Ich denke, dass wir ganz gute Griffe getan haben, auch bezüglich der Einstellung der Spielerinnen. Alle fünf sind fit angereist, sodass wir gleich gut loslegen konnten.»

Ein homogenes Team

Mit dem Supercup beginne die erste «spielerische» Phase der Vorbereitung, führt Neubauer weiter aus. Dazu gehört ein Vorbereitungsturnier in Strassburg gegen Mülhausen und Münster (13. September). Das deutsche Team mit der langjährigen Düdingerin Andrea Lakovic wird anschliessend für einige Tage im Leimacker mittrainieren. Am folgenden Wochenende treten die Freiburgerinnen dann auswärts bei den Champions-League-Teilnehmerinnen aus Stuttgart an.

Offen ist weiter, ob bis dann eine weitere Spielerin zu den Düdingerinnen stossen wird. «Es gibt vielleicht noch eine Lösung, aber ich bin da sehr entspannt. Ich bin zufrieden mit den elf Spielerinnen, die wir haben. Es ist ein sehr homogenes Team.»

 

Neu Teamkolleginnen bei Elfic: Thalmann (l.) und Rol. Bild vm/a

Supercup

2 Tage, 4 Sportarten, 16 Mannschaften

Die Versicherung Mobiliar unterstützt die vier grössten Hallensportverbände Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball unter dem Label «Indoor Sports». Am Wochenende finden im Zürcher Hallenstadion erstmals die Supercup-Partien der vier Verbände statt, bei denen Meister und Cupsieger aufeinandertreffen. Ausnahmen bilden die Frauen-Partien im Basketball (Meister und Cupsieger Hélios gegen Vize-Meister Elfic) und Handball (Meister/Cupsieger gegen Cup-Finalist). Im Frauen-Volleyball verzichtet Volero Zürich aufgrund internationaler Verpflichtungen auf die Teilnahme, sodass am Supercup der Vize-Meister Köniz auf den Cup-Finalisten TS Volley Düdingen trifft. «Indoor Sports» und die Verbände wollen mit dem Supercup die positive Entwicklung des Hallensports weiter vorantreiben. An beiden Tagen werden rund 4000 Zuschauer erwartet.

 

Programm. Samstag. Basketball:Hélios – Elfic Freiburg 12.30 (Frauen). Genf – Lugano 15.00 (Männer).Unihockey:Piranha Chur – Dietlikon 17.50 (Frauen). Wiler-Ersigen – Alligator Malans 20.30 (Männer).Sonntag. Volleyball:Volley Köniz – TS Volley Düdingen 11.00 (Frauen). Lugano – Lausanne UC 13.15 (Männer).Handball:LK Zug – Rotweiss Thun 16.20 (Frauen). Kadetten Schaffhausen Pfadi Winterthur 18.30 (Männer).

Basketball: Wiedersehen für Elfics Zuzug Rol mit Serienmeister Hélios

R omain Gaspoz, Trainer der Basketballerinnen von Elfic Freiburg, stimmt mit Düdingens Nicki Neubauer überein: «Wir werden am Samstag nicht das Niveau eines Meisterschaftsspiels sehen.» Wie die Volleyballerinnen stecken auch die Spielerinnen von Elfic mitten in der physischen Vorbereitung. Taktische Belange wurden noch kaum angeschaut, zumal das Team erst seit dem 17. August komplett ist. Dennoch wollen die Freiburgerinnen am Samstag im Supercup Doublegewinner Hélios bezwingen. «Unser Ziel ist immer zu siegen», sagt Gaspoz, auch wenn der Match in erster Linie ein guter Test darstelle. Obwohl der Elfic-Trainer Hélios nach wie vor als das beste Team des Landes bezeichnet, so ist er dennoch überzeugt, dass Elfic näher an den Serienmeister aus dem Wallis herangerückt ist. «Wir haben starke Ausländerinnen, zudem stiess Alexia Rol von Hélios zu Elfic. «Das ist ein Verlust für Hélios. Die Karten sind neu gemischt.» fs

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