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Zu siebt in den Kampf um zwei Sitze

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«Wir werden alleine in den Kampf ziehen.» Mit diesen Worten eröffnete Parteipräsident Roland Mesot gestern Abend die Delegiertenversammlung der SVP Freiburg in Farvagny. Denn ausser von der EDU erhält die SVP für die nationalen Wahlen im Herbst keine Unterstützung. Kämpferisch gaben sich auch die Kandidaten, welche die Delegiertenversammlung allesamt mit Applaus nominierte.

Doppelkandidat der SVP ist Emanuel Waeber aus St. Antoni: Er stellt sich sowohl bei den Nationalrats- als auch den Ständeratswahlen zur Verfügung. Als «überzeugter Milizpolitiker» sei er das ideale Gegenstück zu den vielen Berufspolitikern, die es mittlerweile in Bern gebe, sagte er. Er setze sich ein für die Unabhängigkeit des Landes und gegen «einen schleichenden EU-Beitritt». Waeber sitzt seit 2006 im Grossen Rat, allerdings erst seit 2011 für die SVP. Zuvor war er CVP-Mitglied; seit seinem Parteiwechsel ist der 57-jährige Unternehmer auch Fraktionspräsident der SVP.

«Chance für Freiburg»

Auch die Murtnerin Katharina Thalmann-Bolz, die letztjährige Grossratspräsidentin, will in die grosse Kammer. «Meine Kandidatur ist eine Chance für Freiburg», sagte sie. Denn sie werde all ihre Erfahrungen und Überzeugungen in den Dienst des Kantons und des Landes stellen. Ihre Hauptanliegen seien Neutralität, Bildung, Familie, Föderalismus und Unabhängigkeit. «Zusammen, mit Respekt und Toleranz, werden wir unsere Ziele erreichen.»

Ruedi Schläfli, 41-jähriger Landwirt aus Posieux, präsentierte sich als dritter Nationalratskandidat. Als Landwirt tauche man früh ins «politische Bad» ein, da man seine Interessen verteidigen müsse, sagte er. Er werde sich für die Landwirtschaft, aber auch für das duale Bildungssystem, Kultur und Sport und die Sicherheit engagieren.

Schon oft gescheitert

Mit Humor begann Pierre-André Page, der vierte Kandidat, seine Präsentation: «Ich gebe niemals auf», sagte er. Denn er hatte bereits 2003, 2007 und 2011 vergeblich für den Nationalrat kandidiert. 2006 und 2011 scheiterte er zudem bei den Staatsratswahlen. «Ich werde zwar oft Zweiter, aber es hat auch immer viele hinter mir», sagte er und sorgte für Lacher. Er werde für den zweiten Sitz der SVP kämpfen: «Der Sitz ist nicht für uns reserviert, aber er entspricht der Stärke unserer Partei.»

Auch Kantonalpräsident Roland Mesot will in den Nationalrat. Der 53-Jährige aus Châtel-St-Denis referierte gestern insbesondere gegen die EU. Diese sei bürokratisch, koste viel und bringe nichts. «Ich gehöre zu jenen, die an eine freie und unabhängige Schweiz glauben», sagte er.

Jean-Daniel Chardonnens ist der Kandidat der Broye. «Der Bezirk hat mich bestimmt, weil ich die Linie der Partei repräsentiere», sagte der 50-Jährige und spielte damit auf Michel Losey an, der auch kandidieren wollte, die Partei dann Ende 2014 verliess und jetzt für die FDP in den Wahlkampf steigen will.

Aufwärmen für die Wahlen

Als Letzter stellte sich der Bekannteste der sieben Nationalratskandidaten vor: Jean-François Rime, der die SVP seit 2003 in Bern vertritt. «Die Abstimmungen im Juni werden ein Aufwärmen für die Wahlen im Oktober», sagte er. Die Chancen für einen zweiten Sitz seien intakt. «Diesmal werden wir es schaffen», sagte er, genauso kämpferisch wie seine Vorredner.

 

Junge SVP: Sie präsentiert zum ersten Mal eine Liste für die nationalen Wahlen

A ls «dynamische Truppe» bezeichnete SVP-Mitglied Markus Zosso gestern Abend an der Delegiertenversammlung die sieben Kandidaten der Jungen SVP. «Unsere Ziele sind einfach», sagte Anthony Marchand, Präsident der Jungen SVP. «Wir wollen uns vorbereiten und profilieren für die kommenden Wahljahre, den jungen Wählern eine Alternative bieten und die SVP unterstützen.» Und: «Wir wollen von allen jungen Listen am besten abschliessen.» Es ist die erste Liste überhaupt, welche die Junge SVP Freiburg bei nationalen Wahlen präsentiert.

Thematisch auf Linie

Die Themen der Jungen sind die gleichen wie jene der Mutterpartei: Die Unabhängigkeit, das duale Bildungssystem, die Freiheit, die Sicherheit, die Landwirtschaft und die Armee. Die Kandidaten und die Kandidatin der Jungen SVP sind: Claudia Zosso, Anthony Marchand, Stiobban Godel, Dimitri Mages, Rémy Gendre, Sébastien Kolly und Michaël Li Rosi. Sie sind zwischen 19 und 30 Jahre alt und vertreten alle Bezirke, ausser den Glane- und den Vivisbachbezirk. mir

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