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Zu viele Spitalbetten im Kanton Freiburg?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 9. November musste ich notfallmässig mit einer akuten Infektionserkrankung in das Spital HFR Tafers eintreten. Für die kompetente ärztliche und pflegerische Betreuung auf der Notfallstation und fünf Tage auf der Pflegeabteilung bin ich dankbar.

Nach Auskunft der Pflegefachpersonen war im Spital noch ein einziges Bett in einem Viererzimmer frei. Darin befanden sich nun vier Patientinnen, davon eine Patientin frisch operiert, und ich mit der infektiösen Erkrankung.

An den Folgetagen kam es zu bemerkenswerten Patientenbewegungen. An einem Vormittag trat eine verängstigte und verwirrte Patientin ein. Das Pflegepersonal war gezwungen, die ältere Patientin intensiv zu betreuen – Essenseingabe, spazieren gehen – es musste gleichentags eine andere «Zimmerlösung» gefunden werden.

Spätnachts stiess eine neue Patientin aus dem Greyerzbezirk dazu. Sie war am Nachmittag verunfallt und hatte mit der Ambulanz eine halbe Kantonsreise erdulden müssen: Sie war von Châtel-Saint-Denis über den HFR-Standort Riaz in das HFR Freiburg transportiert und von dort schliesslich nach Tafers überführt worden. Und zwar in das noch einzige «freie» Bett aller HFR-Spitäler! Die Patientin mit stabilisierter Bruchverletzung wurde am nächsten Morgen wieder nach Riaz verlegt, um dort operiert zu werden. Gegen Mittag war das Viererzimmer wieder vollbelegt.

Wo sind da die viel gepriesenen freien Betten und die freien Kapazitäten im Freiburger Spital HFR? Das Argument, wonach dies eine Ausnahmesituation war, kann ich nicht gelten lassen: Nach Auskunft des Personals sei dies immer öfters der Normalfall.

Und wie steht es um die «Gesundheit» des Pflegepersonals, das mit grossem persönlichem Einsatz und fachlicher Kompetenz regelmässig Überstunden leisten muss? Solche Verhältnisse sind schlicht unzumutbar, sowohl für die Patienten als auch für das involvierte Pflegepersonal. Ökonomie und Effizienz sind natürlich wichtig für die Zukunft unserer HFR-Spitäler, aber es sind nicht die einzigen Kriterien eines Gesundheitssystems. Ich hoffe, der medizinische Direktor und die Verantwortlichen in der Politik werden diese Aspekte mitberücksichtigen.

Monica Guldimann, Alterswil

«Wo sind die viel gepriesenen freien Betten im Freiburger Spital?»

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