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Zu wenig Bräuche aus Deutschfreiburg

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Freiburg Der Kanton Freiburg hat dem Bundesamt für Kultur acht Freiburger Traditionen vorgeschlagen, welche in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco eingetragen werden sollen. Unter den von einer Expertengruppe vorgeschlagenen Bräuchen sind zum Beispiel das Wissen der Käser um die Herstellung des Greyerzer Alpkäses und des Vacherins, das Fondue, das Handwerk des Schindelmachers, die Kilbi sowie die Poyamalerei (FN vom 10. Mai).

Gemischte Gefühle

Mit dieser Auswahl ist der Deutschfreiburger Heimatkundeverein (HKV) nicht ganz einverstanden. «Der HKV möchte den Akzent auf die gesamte Sammlung der markanten Traditionen aus den verschiedenen Regionen des Kantons Freiburg gesetzt wissen», heisst es in einer Medienmitteilung. Die getroffene Auswahl habe «gemischte Gefühle» hervorgerufen, weil das Schwergewicht klar auf das Kulturgut aus dem französischen Kantonsteil gelegt worden sei. Keine einzige rein deutschsprachige Tradition sei für die zweite Runde ausgewählt worden, bemängelt der HKV.

Freiburger auf dem Podest?

«Die Liste weist Elemente auf, auf die alle Freiburger stolz sein können», betont der Heimatkundeverein. Ob es überhaupt einer der acht Freiburger Vorschläge auf die Unesco-Liste schafft, ist unklar. Denn insgesamt wird die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur nur gerade fünf oder sechs für die ganz Schweiz berücksichtigen. Deshalb stehe der Heimatkundeverein schlussendlich doch hinter dem Auswahlverfahren, in der Hoffnung, dass es wenigstens ein Freiburger Vorschlag «aufs Podest» schafft.

Die Expertengruppe hat dem Staatsrat insgesamt 18 Traditionen vorgeschlagen. Dieser beabsichtigt, ein kantonales Inventar zu erstellen. Der Heimatkundeverein unterstützt dieses Vorhaben. Die 18 Bräuche sollten einen Massstab für die Vielfalt an Traditionen im zweisprachigen Kanton Freiburg bilden. im

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