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«Zu wenig von den Polen abgegrenzt»

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CVP zieht erste Erkenntnisse aus den eidgenössischen Wahlen

Autor: Von WALTER BUCHS

Vor den gut 80 Delegierten in Düdingen zeigte sich Kantonalpräsident Emanuel Waeber erfreut darüber, dass die CVP Schweiz die Nationalratswahlen mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen hat. Mit einem Wählerverlust von 0,6 Prozentpunkten habe die Kantonalpartei dies nicht erreichen können. Die Parteileitung werde die Gründe zusammen mit den Kandidierenden noch analysieren, um schon heute im Hinblick auf 2011 die Lehren zu ziehen.

Zurück zur Sachpolitik

Waeber stellte dabei fest, dass sich die Partei nicht klar genug von rechts und links abgegrenzt und sich so als Zentrumskraft positioniert habe. Nach dem harten Wahlkampf, der viel zu sehr auf Personen und die Zusammensetzung des Bundesrates ausgerichtet war, gelte es nun, das Schwergewicht auf die Besetzung von Themen zu richten. Er nannte dabei vier Bereiche, in denen die Partei im «Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität klar Position beziehen» wolle: aktive Umsetzung der Familienpolitik, Stärkung der Wirtschaft mit Schaffung von Arbeitsplätzen, steuerliche Entlastung und Umweltschutz.Unter dem anerkennenden Applaus der Delegierten bedankte sich der Kantonalpräsident bei den Gewählten und den anderen Kandidierenden für ihren «geschlossenen Einsatz in einer schwierigen, aufreibenden Zeit».Der wiedergewählte Ständerat Urs Schwaller sprach Jean-Claude Cornu, mit dem zusammen er den Wahlkampf bestritten hat, seine Anerkennung aus für den schwierigen Entscheid, den er getroffen hat, auf einen zweiten Wahlgang zu verzichten. Mit Alain Berset zusammen wolle er weiterhin das Beste für den Kanton geben und sich «voll und ganz in Bern einsetzen».Dominique de Buman bedankte sich für die Unterstützung durch einen grossen Teil der Wählerschaft im ganzen Kanton. Der Vertrauensbeweis sei ein Zeugnis dafür, dass die Wählerschaft sehr wohl Vorkommnisse und Leistungen sachlich und nüchtern zu analysieren vermöge. Das gebe ihm Kraft für die weitere Arbeit. Damit die CVP Freiburg «wieder auf die Gewinnerstrasse zurückkehre», regte er die Wiedereinführung eines politischen Sekretariates an, um die politische Arbeit mit der Basis zu pflegen. Für Thérèse Meyer-Kaelin ist die Stärkung der Partei sehr wichtig, um konkrete Entscheide im Interesse des Gemeinwohls umsetzen zu können.

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