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Zuerst kommt die Musik

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Wenn junge Leute Bands gründen, um gemeinsam Musik zu machen, ist es oft so, dass das musikalische Projekt aus einer jahrelangen Freundschaft erwächst. Bei der Freiburger Band Dirty Sound Magnet war es genau umgekehrt: «Wir sind durch die Musik Freunde geworden», sagt Gitarrist und Mitgründer Stavros Dzodzosz. Er und Bassist Marco Mottolini waren knapp 18 Jahre alt, als sie anfingen, zusammen zu musizieren. «Wir wussten genau, was wir wollten, und haben von da an alles andere der Musik untergeordnet», so Dzodzosz.

Acht Jahre ist das nun her. Als Dritter im Bunde kam schon bald der damals erst 14-jährige Schlagzeuger Maxime Cosandey dazu. Weil jedoch lange der passende Sänger fehlte, blieb das Trio bei der Instrumentalmusik und gab in dieser Formation rund 30 Konzerte. Vor zwei Jahren dann fanden Dirty Sound Magnet in der Person von Didier Coenegracht endlich ihre Stimme.

Akustisch und warm

Damit war der Weg frei für die Produktion eines Debütalbums. Es habe noch mehrere Monate des Kennenlernens gebraucht und danach viel Zeit für das Schreiben und Einüben der Songs, die Arbeit im Studio in Belfaux und schliesslich das Mastering in New York, erzählt Stavros Dzodzosz. «Aber für uns war von Anfang an klar: Wenn wir eine CD machen, dann machen wir es richtig.»

Nun endlich ist es so weit: Anfang Monat ist das Album «What Lies Behind» erschienen; am Freitag findet im Fri-Son in Freiburg die Plattentaufe statt. Für Dzodzosz und seine Mitmusiker ein grosser Moment: «Es bedeutet uns viel, und wir sind sehr zufrieden», so der Gitarrist. Ihr Erstling sei eine Hommage an die Musik, die sie selber gerne hörten. Dzodzosz denkt dabei vor allem an Siebzigerjahre-Rock im Stil der englischen Band Led Zeppelin. Obwohl Technik auch damals schon wichtig gewesen sei, habe es sich um Musik von Menschen, nicht von Maschinen gehandelt. So töne auch «What Lies Behind»: «Es ist ein akustisches, warmes Album, das sich mehr an europäischen als an amerikanischen Traditionen orientiert.»

Grosse Pläne

Mit ihrer Musik wollen Dirty Sound Magnet nun auch Europa erobern. Das Album ist nebst der Schweiz auch in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden erschienen. Gerade der deutsche Markt ist für die Westschweizer Band interessant: «Schon in der Schweiz merken wir, dass unsere Musik beim deutschsprachigen Publikum auf grösseres Interesse stösst als beim französischsprachigen», so Stavros Dzodzosz.

Auf jeden Fall soll «What Lies Behind» erst der Anfang sein. Es werde weitere CD von Dirty Sound Magnet geben, und alle vier Bandmitglieder wollten voll auf die Karte Musik setzen, so Dzodzosz. Er selbst und Schlagzeuger Cosandey haben gerade ihr Studium abgeschlossen, Bassist Mottolini und Sänger Coenegracht haben für dieMusik ihre Berufe aufgegeben. Ein Risiko, das weiss auch Stavros Dzodzosz. Doch er ist sicher: «Nur wer etwas riskiert, kann auch etwas Grosses erreichen.»

Plattentaufe: Fri-Son, Giessereistrasse 13, Freiburg. Fr., 12. Oktober, 21 Uhr.

Das Album: «Musik für die Gegenwart»

Das Album «What Lies Behind» umfasst neun englisch gesungene Titel, von denen die meisten speziell für die CD entstanden sind. Die Musik der Band sei zwar inspiriert von der Rockmusik der Siebzigerjahre, sagt Gitarrist und Songwriter Stavros Dzodzosz. «Aber wir wollen nichts kopieren, sondern Musik für die Gegenwart machen.»

Die Musik von Dirty Sound Magnet stammt aus der Feder von Stavros Dzodzosz, die Texte schreiben Dzodzosz und Sänger Didier Coenegracht. Dennoch seien die Songs, so wie sie sich am Ende präsentierten, ein Gemeinschaftswerk der ganzen Band, so Dzodzosz. «Jeder hat seine Rolle, und vieles entsteht beim gemeinsamen Spielen, oft beinahe aus dem Nichts.» cs

Weitere Informationen im Internet: www.dirtysoundmagnet.ch.

 

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