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Zukunft in der Öffnung zu Europa

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Schülerinnen und Schüler der OSDüdingen haben das Dossier «Luftverkehr» studiert

«Über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein…» Was Reinhard May schon vor Jahren besungen hat, auf das muss die Schweiz heute noch warten. Denn ohne spezielle Abmachungen haben wir Schweizer heute kein Recht, EU-Staaten anfliegen zu dürfen.

Mit den ersten vier Freiheiten des Luftverkehrsabkommens wird es den schweizerischen Airlines ermöglicht, sich weiterzuentwickeln und sich einen Namen in Europa zu verschaffen. Negatives dazu haben wir nicht gefunden.

Wenn man heute einen Zwischenhalt in einem dritten Land macht, muss man in ein Flugzeug einer anderen Fluggesellschaft umsteigen.

Wir finden, dass die Freiheiten 5 und 6 des Abkommens den Vorteil haben, weniger umsteigen zu müssen. Wenn zum Beispiel die Swissair einen Flug von Zürich über Paris nach Madrid macht, kann sie in Paris neue Passagiere und neue Fracht aufnehmen.

Die Freiheiten 7 und 8 erlauben Schweizer Gesellschaften, Flüge in verschiedenen EU-Staaten durchzuführen, ohne jedesmal in die Schweiz zurückzukehren. Werden die bilateralen Verträge angenommen, bringt das uns Konsumenten und den Schweizer Fluggesellschaften Vorteile.

Was bringt das Luftverkehrsabkommen insgesamt? Die Schweizer Gesellschaften dürfen jeden Flughafen Europas uneingeschränkt anfliegen.

Die Preise für Linienflüge von der Schweiz ins Ausland und umgekehrt werden sinken. Die Zusammenarbeit mit ausländischen Fluggesellschaften wird gestärkt. Aber auch die Konkurrenz wird grösser.

Grenzenlose Freiheiten? – Utopisches zur Entwicklung des Luftverkehrs

Wir, 12 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3E, haben uns gefragt, was die Umsetzung der sieben Freiheiten für die Schweiz und Europa bedeuten könnte. In welche Richtung wird sich der Luftverkehr entwickeln? Wie wird man in 50 Jahren reisen?

Die Entwicklung der Flugtechnik wird ebenso rasant sein, wie die Entwicklung in der Informatik des letzten Jahrhunderts. Flugmobile werden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h oder mehr durch die Luft rasen. Fliegende Busse und Magnetbahnen garantieren ein schnelles Vorwärtskommen für jedermann. Schneller, bequemer, sicherer und billiger, das ist die Devise.
In kurzer Zeit können wir alle Orte Europas anfliegen. Die Grenzen der Länder werden verschwinden, da sie nicht mehr kontrollierbar sind. Wir werden zum Beispiel im Sensebezirk wohnen und vielleicht in London arbeiten. Die tägliche Reise zum Arbeitsplatz ist ja relativ kurz.
Der Austausch modernster Technologien unter den europäischen Ländern führt zu immer schnelleren Flugmobilen. Mögliches Antriebsmittel könnte ein Partikelbeschleuniger sein. In der Schule wird das Schulfach «Fliegen» unterrichtet.
Wochenendausflüge in ein anderes Land werden zur Gewohnheit. Ferien auf dem Mond oder auf einem anderen Planeten zu einer Selbstverständlichkeit. Die Länder Europas werden fusionieren. Um die Verständigung untereinander zu erleichtern, wird eine Europasprache gesprochen. Wir bezahlen mit Euro und sprechen «Eurisch».

Welche Zukunft?

Das schnelle Reisen und die stete Hast erzeugen Stress, machen krank. Elektrosmog wird unsere Gesundheit immer mehr angreifen. Ausgeklügelte Navigationssysteme versuchen das Durcheinander am Himmel zu ordnen. Trotzdem passieren immer wieder Flugunfälle. Genmanipulierte Arbeiter erledigen die giftigen, gesundheitsschädigenden Arbeiten rund um den Flugverkehr. Der Europäer wird sich nach idyllischen Orten, nach ruhigen, unberührten Plätzen sehnen.

Sieht so unsere Zukunft aus? – Sicher nicht! Wir glauben nicht an eine solch extreme Entwicklung. Aber wir glauben an den Fortschritt und wir sehen unsere Zukunft in der Öffnung der Schweiz gegenüber Europa.

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