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Zum 20. und letzten Mal?

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Noch bis zum 10. Dezember läuft die Anmeldung für den diesjährigen El-Niño-Cup, ein polysportives Turnier, das alljährlich in der Sporthalle Gwatt in Schmitten ausgetragen wird. Der Trägerverein O. S. K. A. R. kündigt auf seiner Homepage an, dass die Jubiläumsausgabe zugleich die letzte Austragung sein wird. OK-Präsident Beat Buchs bestätigt, dass der Vorstand den Entscheid getroffen hat, den Cup nicht mehr weiterzuführen. «In den letzten Jahren nahmen immer weniger Gruppen teil. Letztes Jahr waren es noch 16 Teams. Der Aufwand für die Organisation ist aber der gleiche, egal, wie viele kommen.»

Er bedaure, dass der Anlass nicht mehr stattfinde, und hoffe, dass das Hintertürchen, das der Vorstand offen gelassen hat, auch benützt wird. Der Verein würde nämlich das Konzept des Cups an eine andere Trägerschaft übertragen, falls sich eine dafür findet.

Sport zwischen den Festtagen

Hubert Dietrich, Initiant des El-Niño-Cups, hofft ebenfalls, dass es weitergeht. Der Schmitt­ner erinnert sich gut an die Anfänge 1998. «Es gab in den Jahren vorher ein paar Weihnachten, an denen es keinen oder zu wenig Schnee zum Skifahren hatte», erzählt er. Dietrich war damals aktiver Badmintonspieler und suchte nach einer Möglichkeit, sich über die Festtage sportlich zu betätigen. Zusammen mit ein paar Gleichgesinnten stellte er den Anlass innerhalb von wenigen Monaten auf die Beine.

«Die Gemeinde Schmitten riet uns, einen Verein zu gründen, damit die Trägerschaft klar geregelt ist.» Für ihn war bald klar, dass dieser neue Verein nicht nur das polysportive Turnier organisiert, sondern auch offen ist für andere Anlässe. Deshalb wurde der Name O. S. K. A. R. gewählt, die Abkürzung für «Organisation und Durchführung von Sport-, Kultur- und anderen Anlässen in der Region». Der Verein hat in der Folge viele Projekte umgesetzt, gab zwei CD heraus, Bücher über den Sensebezirk und den Schiffenensee und er organisierte zwei Mal eine Früelingspùtzeta sowie den Geo-Tag der Artenvielfalt für Schüler.

Ein Erfolg

«Wir hatten keine Finanzen, aber viele gute Ideen», erin­nert sich Hubert Dietrich an die Anfänge des El-Niño-Cups. Die erste Austragung war ein Erfolg, 32 Mannschaften haben teilgenommen. In den ersten Jahren fand das Turnier jeweils an zwei Tagen statt, nach einigen Jahren wurde es auf einen Tag verkürzt, um den Organisationsaufwand, zum Beispiel für die Buvette, zu verkleinern.

«Das Konzept hat sich all die Jahre bewährt», sagt Hubert Dietrich. Die Teams messen sich in den drei Sportarten Volleyball, Basketball und Unihockey. In den Pausen zwischen den Matches sind die Teilnehmer auch heute noch eingeladen, eine Runde zu jassen oder andere Gesellschaftsspiele auszuprobieren.

Hubert Dietrich erinnert sich gerne an die fröhliche Atmosphäre bei diesen Spielen. «Es sollte immer ein Plauschturnier sein, auch wenn beim einen oder anderen manchmal der Ehrgeiz zum Vorschein kam.» In guter Erinnerung bleibt ihm auch der Teamgeist, den die Helferinnen und Helfer unter sich hatten. «Der erste El-Niño-Cup war ein Riesen­erfolg», sagt er.

Zwei Bedeutungen

Von Anfang an war für den Verein klar, dass ein Teil des Erlöses für einen sozialen Zweck gespendet wird. «So wurden wir dem Namen des Turniers auch besser gerecht» , erklärt er. Denn El Niño hat zweierlei Bedeutung. Zum einen ist es ein Klimaphänomen, das alle paar Jahre auftritt und warme Winde mit sich bringt – jene Winde, die dafür sorgen, dass der Schnee ausbleibt. Zum anderen ist El Niño im südamerikanischen Sprachgebrauch auch der Name für das Weihnachtskind. Hubert Dietrich ist überzeugt, dass das Konzept auch heute noch stimmt. «Auch wenn mehr Leute über Weihnachten in die Ferien fahren, gibt es doch für jene, die dableiben, wenig sportliche Angebote.» Er hofft deshalb, dass sich dieses Jahr viele Teams anmelden, um zu zeigen, dass der Anlass geschätzt wird. Das wäre ein Signal für alle jene, die allenfalls bereit wären, eine neue Trägerschaft zu bilden. «Ich würde auf jeden Fall meine Mithilfe anbieten.»

Vorschau

20. El-Niño-Cup mit Tenuepreis

Der El-Niño-Cup 2017 findet – wie immer – am 26. Dezember statt, und zwar in der Sporthalle Gwatt in Schmitten. Gespielt wird in den Disziplinen Volleyball, Basketball und Unihockey, und zwar jeweils in drei Kategorien: Damen, Herren und Mixed. Jedes Team besteht aus mindestens sechs, maximal acht Personen. Auch dieses Jahr wird wiederum ein Tenuepreis verliehen – die Mannschaften sind also eingeladen, kostümiert anzutreten.

im

Weitere Infos und Anmeldung: www.verein-oskar.ch

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