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Zum Abschluss eine Abfuhr

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So klar, wie es das Resultat ausdrückt, war der Unterschied zwischen den beiden Teams aber keineswegs. Während Stade Lausanne fast alles gelang und praktisch jede Chance verwertet wurde, war dies beim verunsicherten Freiburg nicht der Fall. Spielerisch hielten die Gäste gut mit und kamen auch zu Torchancen, nur wurden diese nicht verwertet, und hinten gab es einige Fehler zu viel. So war das Spiel ein Spiegelbild der ganzen Vorrunde. Zudem fehlten einige Spieler, vor allem die Absenz von Captain Kanté machte sich in der Abwehr bemerkbar. Im Mittelfeld rackerte Benoit Charrière für zwei, doch er konnte es allein auch nicht richten, und vorne haperte es wie schon oft im Abschluss – auch wenn diesmal einiges Pech dabei war. Dabei hätte Freiburg in Führung gehen sollen, als Rodrigues (4.) allein vor dem Lausanner Torwart scheiterte. Praktisch im Gegenzug ging dafür die Heim­elf nach einem Corner und einem Kopftor in Führung. Auch danach kam Freiburg immer wieder zu Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht rein, so bei Charrière (25.) und dann bei einer Doppelchance durch Nzinga. Schliesslich traf Khasa (33.) gar nur den Pfosten. In der Zwischenzeit hatte aber Lausanne bereits den zweiten Treffer, wieder nach einem Eckball, erzielt, und kurz vor der Pause fiel bereits die frühe Entscheidung mit einem Schuss ins Lattenkreuz zum 3:0. So war die zweite Halbzeit nur noch ein Pflichtpensum, und das beeindruckende Stade setzte noch drei Treffer drauf. In der Schlussphase kam Freiburg durch einen Penalty zum Ehrentreffer.

Vernichtende Zwischenbilanz

Die Bilanz sieht für den FC Freiburg nach der Hinrunde miserabel aus. Mit Ambitionen gestartet, findet man sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Mit der Verpflichtung von Fredy Chassot als Trainer sollte alles besser werden, doch das Experiment mit dem Ex-Internationalen ist klar gescheitert. Es gab wohl zu viele Wechsel im Team, ständig kamen neue Spieler, die dann wieder eingebaut werden mussten. So legte das Team bereits einen Fehlstart hin, der nicht mehr gutzumachen war. Nur zehn Punkte aus 14 Spielen sagt alles zur aktuellen Lage des FCF.

Mit oder ohne Chassot?

Da Chassot am Samstag gesperrt war und vom Vorstand von der Mannschaft ferngehalten wurde, äusserte sich Präsident Jean-Pierre Gauch über die Situation: «Es ist eine Katastrophe, so was hätten wir nie erwartet. Es ist ein Debakel, in der ganzen Vorrunde nur zwei Spiele zu gewinnen und sich auf dem letzten Platz wiederzufinden. Wir werden nun die nächsten Tage im Vorstand besprechen, wie es weitergehen soll. In der Trainerfrage ist noch alles offen.» Es sieht aber ganz danach aus, dass Chassot im Frühling nicht mehr dabei ist und auch sein Assistent Favre das Team nicht alleine übernimmt, sondern dass ein neuer Coach verpflichtet wird. Jedenfalls ist man beim FCF froh über die Winterpause. Nun kann man über die Bücher gehen und dann im Frühling retten, was noch zu retten ist. Denn ein Abstieg wäre ein Supergau und auch für den Freiburger Fussball ganz schlecht.

Telegramm

St. Lausanne – Freiburg 6:1 (3:0)

Stade Samaranch. 200 Zuschauer. SR: Michael Huber. Tore: 6. Danner 1:0. 27. Tshitumba 2:0. 44. Kok 3:0. 60. Tebib 4:0. 66. Kok 5:0. 83. Tchaoule 5:1 (Foulpenalty). 85. Tshitumba 6:1.

Stade Lausanne: Enrico; Danner, Fungilo, Morax, Rego (46. Pinaro); Tebib (78. Gomes), Laugeois (35. Geiser), Mejri, Soos; Kok, Tshitumba.

FC Freiburg: Freiburghaus; Déglise, Bize, Motumbo, Lara; Charrière, Uka (62. Gachoud), Marques (76. Tchaoule), Khasa; Nzinga (55. Sdiri), Rodrigues.

Bemerkungen: Freiburg ohne Kanté und Ndarugendamwo (verletzt) sowie ohne Fermino (gesperrt). Verwarnungen an Lara, Fungilo und Gachoud.

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