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Zum Gedenken: Paul Pürro, Marsens

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Paul Pürro wurde am 28. August 1928 als drittes von 17 Kindern der Eltern Marie und Eduard Pürro-Philipona in Heimberg bei Alterswil geboren. Er erlebte eine entbehrungsreiche und arbeitsintensive, aber glückliche Kindheit. Die Krisenjahre haben seinen Charakter geformt: Bescheidenheit, Arbeitseinsatz mit bescheidenen Hilfsmitteln und Infrastrukturen und Auskommen mit wenig Ressourcen. Die Schulen besuchte er in Alterswil. Er fand dann Arbeit auf Bauernhöfen im Welschland, wo er die französische Sprache erlernte. Zwischendurch musste er auf dem elterlichen Bauernhof die Eltern unterstützen. Trotz der schweren Arbeit zog sich die Liebe zur Landwirtschaft wie ein roter Faden durch sein ganzes ­Leben.

1952 begann er in der psy­chiatrischen Anstalt in Marsens eine Ausbildung als Psychiatriepfleger, die er 1956 erfolgreich abschloss. Diese pflegerischen Aufgaben haben Paul Pürro bis zu seiner Pensionierung 1990 erfüllt. 1954 heiratete er Marie-Juliette Jaquet und wurde Vater von fünf Kindern, denen er ein liebenswürdiger, verständnisvoller Vater war, der ihren beruflichen Werdegang interessiert und hilfsbereit unterstützte. Als er 1956 auf Les Monts bei Marsens ein kleines Heimwesen erstehen konnte, ging sein Lebenswunsch in Erfüllung. Der Kreislauf von Werden und Vergehen faszinierte ihn zeitlebens. Während seiner Berufsarbeit betreute er während vieler Jahre mit seiner Ehefrau Personen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen.

Kurz nach der Pensionierung musste er schweren Herzens den Tod seiner geliebten Ehefrau infolge eines Krebsleidens verkraften. Nach einem Sturz 2018 musste Paul Pürro seine Tätigkeiten allmählich reduzieren und 2019 in ein Pflegeheim übersiedeln. Das war für ihn ein einschneidendes Erlebnis, da er sich bisher einer sehr guten Gesundheit erfreut hatte. Dank seiner Bescheidenheit und seines Humors meisterte er auch dies. Das Besuchsverbot in der Corona-Krise hat ihn stark mitgenommen. Seine Lebensgeister erloschen, und am frühen Morgen des 29. Mai 2020 konnte er im Beisein seiner Familie ruhig einschlafen. Mit Respekt und grosser Dankbarkeit schauen seine Familie und seine Verwandtschaft auf das Leben von Paul Pürro zurück, und sie werden ihn stets in guter Erinnerung behalten. Er möge in Frieden ruhen.

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