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Zum Schutz der Bevölkerung

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Überstorf will nach Unwettern so schnell wie möglich handeln

Autor: Von KARIN AEBISCHER

«Es ist wichtig, dass sich die Bürger der Gemeinde an uns wenden, falls sie Fragen haben oder Angst verspüren», so die Gemeindepräsidentin Christine Bulliard-Marbach am Donnerstag bei einer Medienorientierung. Zusammen mit Oberamtmann Nicolas Bürgisser, Vize-Oberamtmann Erwin Sauterel und Mitgliedern des Gemeinderats wurde gleichentags eine Ortsbegehung durchgeführt. «Obwohl Überstorf vom Unwetter weniger stark betroffen war als andere Gemeinden, hatten wir in letzter Zeit einige Umweltschäden, welche vielen Einwohnern Sorgen bereiten», erklärte die Gemeindepräsidentin. Die Kommission für Bevölkerungsschutz in Überstorf ist daran, Präventionsmassnahmen auszuarbeiten.

Rechtliche Fragen

Die Kommunikation zwischen dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern spiele auch bei rechtlichen Angelegenheiten eine wichtige Rolle, hielt Christine Bulliard-Marbach fest. Oberamtmann Nicolas Bürgisser versicherte der Gemeindepräsidentin seine Hilfe bei allfälligen rechtlichen Fragen. «Jeder Fall muss separat behandelt werden, man kann keinen Fall mit einem anderen vergleichen», erklärte er. «Wie der Eigentümer versichert ist, was zu Schaden kam, wer die Haftung trägt, alle diese Fragen müssen von Fall zu Fall abgeklärt werden», so Bürgisser weiter.

Strassen gefährdet

Die Riederenstrasse sowie die Strasse entlang der Sense beim Unteren Fahr wurden unterspült. Bei Letzterer wurde die Böschung ausgespült, dadurch löste sich der Hang. Weitere Gewitter könnten für die Strasse gefährlich werden. Entlang der Riederenstrasse müssen Bäume gefällt werden, da sie herunterzurutschen drohen.Im Türrisgraben sorgte ein starker Hangrutsch für Angst und Ungewissheit. «Wir können nicht mehr schlafen, sobald wir das kleinste Geräusch hören», so der Anwohner Josef Riedo. Mittlerweile wird mit einem Bagger ein Graben erstellt, um die grösste Gefahr zu bannen.Die Aufräumarbeiten in Überstorf gehen weiter. «Wir werden für die gefährlichen Stellen geologische Gutachten erstellen lassen. Diese sollen uns zeigen, wo und in welchem Umfang welche Massnahmen getroffen werden müssen», informierte Christine Bulliard-Marbach.

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