Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zur Verträglichkeit der Umfahrung Düdingen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zur Verträglichkeit der Umfahrung Düdingen

Ziel der Verkehrsstudie unterer Sensebezirk war es, den motorisierten Individualverkehr auf die Zufahrtsachsen und die bestehenden Autobahnanschlüsse in Düdingen und Flamatt zu lenken. Dort sind Massnahmen zu ergreifen, um den Verkehr verträglich abzuwickeln.

Angesichts dieser Zielvorgabe erstaunt es nicht, dass nur die vier Varianten mit einer Umfahrung von Düdingen gezeigt werden. Die anderen drei Varianten ohne Umfahrung von Düdingen wurden negativ beurteilt und somit nicht publiziert. Somit wurden wir um realisierbare Lösungen geprellt! Diese Varianten darzustellen, hätte ein objektives Vergleichen ermöglicht und Düdingen eine Chance gebracht, in Zukunft ohne Umfahrung leben zu können.

Ist es wirklich das Ziel der Behörden, mit einem nicht ausgereiften Projekt Mehrverkehr zu generieren und die Auswirkungen aller entlastenden Massnahmen wie Poyabrücke, Friseneit, Birch-Luggiwil, Ortsbusse, Tempo 30 und Veloverkehr geflissentlich ungenügend in Betracht zu ziehen? Kommt dazu, dass der Bund im Zusammenhang mit dem Aggloprojekt diesem Strassenkonzept eine klare Absage erteilt hat!

12 950 Fahrzeuge pro Tag werden bei 2000 Bürgern von St. Johann bis Jetschwil mit den geplanten 80 km/Std durchrasen und die Gegend mit Lärm, Feinstaub und Abgasen belasten, wobei der Stau mit 4 bis 5 Kreiseln schon jetzt vorprogrammiert ist! 2016 erhalten wir somit das Gleiche, was wir schon jetzt im Dorfkern haben, nur diesmal auf die Aussenquartiere verlagert! Da es realisierbare und nachhaltige Lösungswege gibt, sind die zuständigen Gremien gefordert, dem auferlegten Druck nicht nachzugeben! Und damit die letzte Chance für Düdingen nicht zu vergeben, den nächsten Generationen noch eine weitgehend intakte Umwelt zu erhalten!

Autor: Erwin Luterbacher, Düdingen

Mehr zum Thema