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Zurück an die Bank

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Raiffeisen See kauft Sternen Cordast

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

350000 Franken lautete das Höchstgebot für den «Sternen» am Donnerstagnachmittag im Restaurant Bahnhof in Murten. Es kam von Kurt Folly, dem Geschäftsführer der Raiffeisenbank See in Gurmels. Das Total der Forderungen an den Schuldner Pius Müller belief sich auf rund 1,5 Millionen Franken.

Schon vor einem halben Jahr hatte das Betreibungsamt des Seebezirks die Cordaster Beiz zum Verkauf angeboten. Weil der Mindestpreis aber damals bei mehr als 800000 Franken gelegen hatte, war schliesslich niemand interessiert.
Doch gestern waren die Vorzeichen anders. Wie Maurice Baur von Betreibungsamt erklärt, hatte dieses Mal die Gläubigerbank selbst das Verwertungsbegehren verlangt. So mussten beim Verkauf nur die Forderungen der gesetzlichen Gläubiger (Grundbuchamt, Steuerverwaltung, Gebäudeversicherung) gedeckt werden. Dadurch belief sich der Mindestbetrag diesmal lediglich auf etwa 80000 Franken.Von den acht Anwesenden gestern hat aber nebst der Bank nur ein Einziger mitgeboten. Die Person aus dem Sensebezirk stieg aber bei 310000 Franken aus.

Zukunft des Restaurants ungewiss

Der bisherige Besitzer und Wirt des «Sternen», Pius Müller, war mit seiner eigenwilligen Art, das Restaurant zu führen, regelmässig in die Schlagzeilen geraten. In der letzten Zeit hatte das Restaurant offenbar nur noch selten offen. Für eine Stellungnahme war Müller gestern nicht zu erreichen.

Wie es mit der Beiz weitergeht, ist noch unklar. Daniel Schorro, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank, sagte gegenüber den FN, dass man nun erst sorgfältig analysieren wolle, bevor weitere Entscheide fallen würden.

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