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Zurück zum Glanz früherer Tage

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Autor: Lukas Schwab

Stolz und majestätisch erhebt sich das altehrwürdige Palace Hotel an der Strandpromenade von Portoroz. Das Grandhotel prägt das Bild des Ortes an der slowenischen Adriaküste. Und auch die jüngere Geschichte von Portoroz ist eng mit dem Palace verbunden: Es steht für die Blütezeit, den Verfall und die Renaissance des Tourismusortes.

Sophia Loren und Tito

Das Hotel öffnete 1910 seine Türen und galt lange als eines der schönsten und grössten Hotels an der gesamten Adriaküste. Damals, vor über 100 Jahren, hatte Portoroz als Kurort schon einen Namen: Bereits in früheren Jahrhunderten entdeckten Mönche die Heilwirkungen des Meerwassers und des Salzschlammes der Region. Diese natürlichen Gegebenheiten und das milde Klima nutzten die Einheimischen ab Ende des 19. Jahrhunderts für den Tourismus.

Das Palace Hotel wurde zum Treffpunkt der vornehmen Damen und Herren, die zum Kuren nach Portoroz reisten. Seine Blütezeit erlebte das Haus und mit ihm auch der ganze Kurort von den Fünfziger- bis in die Siebzigerjahre. Damals logierten Berühmtheiten wie Orson Wells, Adriano Celentano, Marcello Mastroianni und Sophia Loren im Palace. Und auch die Elite Jugoslawiens gehörte zur Stammkundschaft: Staatspräsident Josip Broz Tito pflegte im Palace seine Geburtstage zu feiern und empfing auch regelmässig Staatsgäste in Portoroz. Im Jahr 1975 erhielt der Ort dank seinen Thermen offiziell den Status des Naturkurortes.

Aus Wahrzeichen wird Ruine

In den darauffolgenden Jahren setzte aber der Verfall ein: Kurz nachdem das Hotel Anfang der Achtzigerjahre unter Denkmalschutz gestellt wurde, musste es aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb einstellen. Nach einer kurzzeitigen Wiedereröffnung schloss es im Jahr 1990 endgültig seine Pforten. Fortan feierten Jugendliche der Region im leer stehenden Nobelhotel ihre Partys, und das Gebäude verkam zur Bauruine. Gleichzeitig wurde der Kurtourismus im Ort immer mehr vom Vergnügungstourismus verdrängt. Es entstanden zahlreiche Hotels und Casinos, die insbesondere Gäste aus dem nahen Italien zum Glücksspiel anlockten.

Wellness und Baden

Vor einigen Jahren beschloss eine slowenische Investorengruppe, aus der Bauruine wieder ein Grandhotel zu machen: Die Planungs- und Renovationsarbeiten dauerten fünf Jahre, ehe im Jahr 2008 die Wiedereröffnung gefeiert werden konnte. Mit dem neuen Fünf-Sterne-Haus Kempinski Palace will Portoroz seinen früheren Ruf als mondäner Kurort für gutsituierte Gäste neu begründen.

Dafür wird investiert: Vor zwei Jahren wurde die Strandpromenade des Ortes neu gestaltet. Zum Einstieg ins Wasser gibt es zahlreiche Stege mit Leitern, und hinter der befestigten Promenade laden Sand- und Rasenflächen zum Sonnenbad ein.

Auch das Wellness-Angebot wurde in den vergangenen Jahren aufpoliert: Die «Terme & Wellness Portoroz» ist heute eine der komplettesten Thermal-, Gesundheits- und Wellnessanlagen Europas und verfügt über sieben verschiedene Anlagen mit einem riesigen Angebot an Behandlungen. Als Spezialität werden traditionelle einheimische Behandlungen mit Fangopackungen, Salinenschlamm und Meerwasser angeboten. Die dazu verwendete Sole und der Salinenschlamm werden aus den nahegelegenen Salinen von Secovlje gewonnen.

Das Salz von Piran

Das in den Heilbädern benutzte Salz und der Salinenschlamm stammen aus den Salinen von Secovlje, wo seit über 700 Jahren Salz abgebaut wird. Heute steht ein grosser Teil der von Mauern und Kanälen durchzogenen Lagune, der von seltenen Tier- und Pflanzenarten besiedelt wird, unter Naturschutz. Wirtschaftlich hat der Salzabbau heute kaum noch eine Bedeutung, ein kleiner Teil der Saline wird aber nach wie vor zur Salzgewinnung genutzt. Im Salinen-Museum erhält man Einblicke in die Salzgewinnung und die historische Bedeutung für die Region und kann das beliebte «Fleur de Sel» kaufen.

In früheren Zeiten trug der Salzhandel viel zum Reichtum der Region, insbesondere der historischen Stadt Piran, bei: Dank den Salinen, dem Seehandel und dem Handel mit dem Hinterland wurde Piran zu einer wichtigen Stadt.

Perle der Adria

Das historische Städtchen Piran, das auf einer Halbinsel weit ins Meer ragt, gilt heute mit seinen engen Gassen, romantischen Plätzen, Kirchen und Palästen als die Perle der Adria. Das Stadtbild wurde vor allem durch die venezianische Republik geprägt, der Piran einst angehörte. Neben dem bekannten venezianischen Haus erinnert auch die Architektur der Georgskirche stark an Venedig. Im Zentrum der malerischen Altstadt liegt der wunderschöne Tartini-Platz, benannt nach dem im Ort geborenen Komponisten Guiseppe Tartini. Im Gegensatz zu Portoroz bietet Piran zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Museen, viele kleine Gallerien und zahlreiche Strassencafes und Restaurants.

Die Reise wurde ermöglicht durch das slowenische Fremdenverkehrsamt und das Hotel Kempinski Palace Portoroz.

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