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Zurückhaltung, aber kein Verbot von Glyphosat

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Grossrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne, Rueyres-les-Prés) macht in einer Anfrage den Freiburger Staatsrat auf den Entscheid der Weltgesundheitsorganisation vom März dieses Jahres aufmerksam, die das Herbizid Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für Menschen eingestuft hat. Bonvin wollte deshalb vom Staatsrat wissen, wie er zum Einsatz dieses Herbizids steht und ob ein Verbot von Glyphosat auf Kantonsgebiet kurzfristig in Betracht gezogen wird.

In seiner Antwort schreibt der Staatsrat, dass ein solches Verbot innert kurzer Zeit nicht denkbar sei. Ein solches sei Sache des Bundes mit seinerPflanzenschutzmittelverordnung. Die eidgenössischen Behörden würden die Entwicklung und allfällige Studien zu Glyphosat beobachten und bei Bedarf allfällige Massnahmen ergreifen.

Dennoch wird bei kantonalen Stellen das Herbizid sehr zurückhaltend eingesetzt, heisst es in der Antwort des Staatsrats. So würden am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve auf der Demoparzelle La Tioleyre die pfluglose Saat und der biologische Landbau ohne Glyphosat vorgezeigt. Einzig auf einem dritten Ackerstreifen werde Glyphosat gezielt zur Bekämpfung mehrjähriger Unkräuter eingesetzt.

Auch das Tiefbauamt hat den Verbrauch von Glyphosat bei der Bekämpfung invasiver Pflanzen reduziert. Die 50 Liter pro Jahr stellen eine optimale Option zwischen Effizienz und Umweltschutz dar, heisst es in der Antwort. uh

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