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Zusammenarbeit der beiden Pflegeheime in Tafers ist Tatsache

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Autor: karin Aebischer

Tafers «Es stehen uns wichtige Weichenstellungen bevor», erklärte Präsident Peter Portmann an der gestrigen Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes «Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk». Damit sprach er auch die enger werdende Zusammenarbeit seines Gemeindeverbandes mit dem Gemeindeverband des Heims St. Martin an. In Bezug auf die Verpflegung hat sich diese bereits konkretisiert. Seit dem 1. September werden die warmen Mahlzeiten für das Heim St. Martin in der Küche auf dem Maggenberg zubereitet. Diese ist nicht dem Spital, sondern dem Pflegeheim unterstellt.

Zwischenmahlzeiten, Salate und Suppen werden weiterhin im Heim St. Martin produziert. «Somit bleibt die Aktivierungstherapie in Form von Rüstarbeiten bestehen», erklärte Küchenchef Peter Gross. Im Budget 2010 des Gemeindeverbandes Pflegeheim ist eine Weiterführung dieser Kooperation vorgesehen.

Auch im Bereich Administration suche man Synergien. Nächste Woche findet auf dem Oberamt ein Treffen statt, bei dem der Punkt «Geschäftsleitung» diskutiert wird. «Es ist kein Zusammenschluss zwischen den Gemeindeverbänden, sondern eine Zusammenarbeit», betonte Portmann.

Demenzstation kleiner

Eine weitere Weichenstellung steht für den Gemeindeverband Pflegeheim mit dem Strategiepapier an. Alle Sensler Gemeinden und andere Organisationen im Gesundheitswesen haben dazu Stellung bezogen (siehe FN vom Do.).

Peter Portmann liess an der Versammlung eine Tendenz der Rückmeldungen durchsickern. «Wir werden die Zweier- in Einzelzimmer umbauen, schlagen dem Vorstand im Strategiepapier jedoch nicht eine Demenzstation mit 24, sondern mit 12 Betten vor.» Die neue Bezeichnung «Gesundheitsnetz Sense» habe unter den Stellungnahmen eine knappe Mehrheit gefunden.

Keine schwarze Null

Das Budget 2010 des Gemeindeverbandes wurde mit 36 zu 12 Stimmen angenommen. Es weist bei einem Aufwand von 12,8 Mio. Franken ein Defizit von 271 000 Franken auf. «Erstmals können wir keine schwarze Null präsentieren», so Peter Portmann. Mehrkosten sind gemäss dem neuen Geschäftsleiter Guido Hagen unter anderem auf Investitionen in der Küche zurückzuführen. Auch das Budget 2010 des Vereins Spitex Sense wurde präsentiert. Aus diesem ergibt sich für die Gemeinden ein Beitrag von 48 Franken pro Einwohner.

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