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Zusammenarbeit nach Bedarf

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FreiburgGrossrat Ruedi Vonlanthen wollte in einer Anfrage vom Staatsrat wissen, ob und wie dieser sich in der Guglera engagieren will. Der FDP-Grossrat aus Giffers wies dabei darauf hin, dass die neuen Besitzer verschiedene Projekte verfolgen.

In seiner Antwort erinnert der Staatsrat daran, dass die Guglera nach dem Verkauf in ein Ausbildungs-, Arbeits-, Wohn- und Gesundheitszentrum in Form einer Aktiengesellschaft umgewandelt worden ist. Es liege in erster Linie an ihr selbst, ihr Angebot auf den Markt zu bringen. «Die Dienststellen des Staates, aber auch andere Institutionen oder Privatpersonen werden die Dienstleistungen der Guglera in Anspruch nehmen, sofern die angebotenen Leistungen ihren Bedürfnissen entsprechen», hält der Staatsrat fest.

Gesundheit und Soziales

Bereits habe es Kontakte zwischen den neuen Besitzern und kantonalen Dienststellen gegeben, heisst es in der Antwort des Staatsrates. Mit der Direktion für Gesundheit und Soziales hatte man Kontakt in Bezug auf die Betreuung von Jugendlichen mit Gewichtsproblemen. «Für dieses Leistungsangebot, das Jugendlichen mit schwerem Übergewicht sozialpädagogische und medizinische Unterstützung bietet, besteht auf kantonaler Ebene durchaus Bedarf», hält der Staatsrat fest. Deshalb finanziere die Gesundheitsdirektion die Platzierung junger Freiburgerinnen und Freiburger in diese Institution – unter der Voraussetzung, dass diese von einer medizinischen Instanz verordnet wird, und auch nur, wenn die Platzierung in einer anerkannten Institution nicht möglich ist.

Eine offizielle Anerkennung als Sonderheim durch den Kanton Freiburg würde es dem Institut erlauben, auch Jugendliche aus anderen Kantonen aufzunehmen und deren Aufenthaltskosten in Rechnung zu stellen. Der Staatsrat hat jedoch während der Einführungsphase des Neuen Finanzausgleichs (2008-2011) ein Moratorium für neue Anerkennungen beschlossen.

Der Staatsrat unterstützt die Bestrebungen der Guglera im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention im Jahr 2009 mit 10 000 Franken.

Amt für Arbeitsmarkt

Durch das Semo-Projekt steht die Guglera in Kontakt mit dem Amt für den Arbeitsmarkt, da dieses die Motivationskurse für schwer vermittelbare Jugendliche ohne Lehrstelle als Teil von arbeitsmarktlichen Massnahmen finanziert.

Eine vom Staatsrat 2007 eingesetzte entsprechende Kommission soll auch eine Bestandesaufnahme der gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse erarbeiten. Ein Bericht mit den ersten Vorschlägen wird dem Staatsrat unterbreitet werden.

Kontakte mit der Wirtschaftsförderung

Als dritten Bezugspunkt hat das Institut Kontakt mit der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg. Beim Treffen ging es um mögliche Finanzhilfen im Bereich Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen. «Derartige Finanzhilfen werden nur gewährt, wenn konkrete Projekte vorliegen», schreibt der Staatsrat. Die in der Guglera verfügbaren Flächen für Verwaltung oder Industrie können in die Datenbank der Wirtschaftsförderung integriert werden. im

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