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Zusätzliche Pfarrstelle statt Diakonie

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Zusätzliche Pfarrstelle statt Diakonie

Kirchgemeindeversammlung Murten

Mit der Schaffung einer Pfarrstelle mit Schwerpunkt Jugend und Kinder erhält die Jugendarbeit der Kirchgemeinde Murten neues Gewicht. An der Kirchgemeindeversammlung wurde das Konzept vorgestellt.

Autor: Von UELI GUTKNECHT

Die 54 Stimmberechtigten hiessen an der von Präsident Ernst Maeder-Essig (Ried) geleiteten Kirchgemeindeversammlung alle Traktanden gut.Ausserordentlich viel zu diskutieren gab die Schaffung einer kostenneutralen 70-Prozent-Pfarrstelle mit Schwerpunkt Jugend und Kinder anstelle einer 100-Prozent-Diakonstelle ab Juli 2007. Im Zusammenhang mit dem Wegzug des Diakons im Frühling dieses Jahres hatte der Kirchgemeinderat einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die 1978 geschaffene sozial-diakonische Stelle zu hinterfragen.Der Kirchgemeinderat und die Amtsträger waren nach ausgiebigen Erörterungen zum Schluss gekommen, dass man damit den künftigen Herausforderungen am besten gewachsen sei. Etliche Kirchgemeindemitglieder traten indessen vehement für einen sozial-diakonischen Dienst ein. Schliesslich siegte der Vorschlag des Kirchgemeinderates mit 39 Stimmen.«Die Jugendarbeit zum Kerngeschäft machen», empfahl der auf ein Jahr befristet angestellte Pfarrer Lorenz Hänni (Bern-Bethlehem) unter anderem bei der Vorstellung seines Konzeptes für die Jugendarbeit und das neu zu schaffende Jugend- und Kinderpfarramt.Eine andere Arbeitsgruppe der Kirchgemeinde hinterfragt zurzeit Bestehendes, Liebgewordenes, klärt künftige Bedürfnisse, neue Herausforderungen und Lösungen ab. Sie wird im Gemeindebulletin darüber informieren.Der Rat hat sich und seine Arbeit von einem externen Supervisor begleiten lassen. Das Resultat sei ermutigend ausgefallen, betonte der Präsident. Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit und die gemeinsamen Anlässe mit der katholischen Pfarrei.Das Budget 2007 rechnet bei einem Aufwand von 1,73 Millionen Franken mit einem kleinen Gewinn. Auf der Einnahmenseite schlagen die Kirchensteuern mit 1,58 Millionen Franken zu Buch.

Neues Dach für Französische Kirche

Die Investitionsrechnung sieht einen Aufwand von 210 000 Franken vor. Der vorgelegte langfristige Finanzplan zeigt auf, dass sich bis 2010 weder der Aufwand noch der Ertrag nennenswert verändern werden. Für die Erneuerung des Daches, des Dachreiters und der Fassade der Französischen Kirche bewilligte die Versammlung einen Kredit von 198 000 Franken.

Wappenscheiben von 1925

Auf dem Dachboden der deutschen Kirche lagern die anno 1925 vom Kanton gestifteten und seinerzeit aus den Glasfenstern entfernten Wappenscheiben der zur Kirchgemeinde gehörenden politischen Gemeinden. Deren Verwendung ist noch nicht geklärt. Eine mögliche Musterlösung ist ab sofort in der Kirche zu sehen. Der Kredit von 12 000 Franken war unbestritten.Marlies Merz demissioniert nach über 20 Jahren als Organistin der Französischen Kirche. Der Präsident verabschiedete sie mit einem Geschenk. Geehrt wurde auch die langjährige Katechetin Barbara Roulin, die kürzlich ihre Ausbildung mit dem Diplom abgeschlossen hat.Die Website der Kirchgemeinde wird zurzeit überarbeitet.

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