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Zustimmung ohne grosse Begeisterung

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Eine Steuererhöhung ist nie attraktiv, das zeigte sich kürzlich auch an der zähneknirschenden Zustimmung der Gemeindeversammlung von Gurbrü. Die Bürger hiessen mit 16 Ja-Stimmen bei zehn Gegenstimmen und einer Enthaltung die Erhöhung der Einkommenssteuer um einen Zehntelpunkt auf 2,0 Einheiten und der Liegenschaftssteuer um 0,2 Punkte auf neu 1.4 Promille des amtlichen Wertes gut. Für das Budget 2017 wird trotz der Steuererhöhung ein Aufwandüberschuss von 105 000 Franken prognostiziert.

Der Gemeinderat hatte seinen Antrag damit begründet, dass die Einnahmen der Gemeinde nicht ausreichten, um die Ausgaben zu finanzieren, nicht zuletzt wegen zunehmender Auflagen des Kantons. Einige Stimmberechtigte äusserten in der Diskussion die Befürchtung, Gurbrü verliere wegen der höheren Steuerbelastung an Attraktivität für mögliche Zuzüger. Der Gemeinderat kündigte an, eine Arbeitsgruppe zu bilden, um gemeinsame Lösungen zu suchen.

Keine Wahl geblieben

Die Gemeindeversammlung von Gurbrü beschloss zudem, dass die Gemeinde der bisherigen Eigentümerin BKW die öffentliche Strassenbeleuchtung abkauft. Der Übernahmepreis beträgt netto rund 27 000 Franken. Den Grossteil des Preises macht das Versorgungsnetz aus. Der Gemeinderat räumte ein, dass der Gemeinde Gurbrü keine Wahl bleibe, als wie vorgeschrieben diesen Schritt zu vollziehen. Die Gemeindeversammlung hiess den Antrag nach einer kurzen Diskussion mit 18 Ja-Stimmen gegen sieben Nein und zwei Enthaltungen gut.

sim

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