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Zwei Blechtonnen voll mit Karabinern und Sturmgewehren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Myriam Schuler

«Unsere Erwartungen wurden übertroffen.» Da sind sich Adjunkt Brügger, der die Waffenannahme leitete, und Polizeisprecher Benoît Dumas einig. Über 100 Leute erschienen am vergangenen Samstag zwischen 9 und 15 Uhr im Einsatzzentrum der Gendarmerie in Granges-Paccot, um ihre Waffen abzugeben, diese anzumelden oder sich über das revidier- te Waffengesetz zu informieren. «Die grosse Nachfrage zeigt, dass hier ein Bedürfnis besteht. Dass die Leute Fragen stellen und sich informieren, ist gut», sagte Dumas weiter.

Unklarheiten über Waffen

Seit dem Inkrafttreten des revidierten Waffengesetzes am 12. Dezember 2008 müssen alle Waffen gemeldet werden. Früher mussten nur bestimmte Waffen gemeldet werden. Heute betrifft die Meldepflicht alle Waffen. Zwar wäre die Anmeldung erst beim Erwerb oder der Veräusserung der Waffe vorgeschrieben. Die Kantonspolizei Freiburg gibt aber mit der Waffenannahme Gelegenheit, alle Waffen vorbeizubringen, um diese anzumelden oder abzugeben. Zum Teil besteht seitens der Waffenbesitzer noch Unklarheit, ob sie ihre Waffe nun melden müssen oder ob sie im Besitz verbotener Waffen sind. Eine alte Dame etwa habe eine sehr kleine Pistole aus den 20er-Jahren mitgebracht und wollte wissen, was sie mit dieser Waffe nun tun soll.

Schützen reagierten positiv

Dumas ist auch zufrieden damit, dass Schützenvereine und Waffensammler positiv auf die Anmeldepflicht reagierten. Zwar macht die Registration den Erwerb von Waffen zum Teil ein wenig aufwändiger, aber sie gibt dafür mehr Schutz vor Diebstahl.

Registrierte Waffen lassen sich leichter wieder finden und sind im Gegensatz zu nicht registrierten eindeutig identifizierbar. Abgegeben wurden vor allem Karabiner und alte Armee-Sturmgewehre – zwei Blechtonnen voll kamen davon zusammen.

Alles wurde verschrottet

Aber auch Sprengstoff und mehrere Kilogramm Munition nahm die Polizei von Leuten aus dem Sense- und Saanebezirk in Empfang. Alle 82 abgegebenen Waffen und Zubehör werden nun verschrottet.

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