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Zwei Firmen sponsern Uni-Lehrstuhl

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Zwei Firmen sponsern Uni-Lehrstuhl

Liebherr und Richemont International investieren in Uni Freiburg

Im Herbst wird an der Universität Freiburg der Lehrstuhl für internationales Management eröffnet. Das Besondere daran ist, dass dieser von den Firmen Liebherr und Richemont International gesponsert wird. Die Uni sieht ihre Unabhängigkeit dadurch nicht in Gefahr.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Dass Sportstadien Namen wie Valiant-Arena oder Allianz-Arena tragen, ist fast schon selbstverständlich. Dass jetzt aber ein Lehrstuhl «Liebherr/Richemont Endowed Chair for International Management» heisst, ist zumindest für Freiburg ein Novum. Ab Herbst 2007 bietet er im Rahmen des noch zu gründenden Zentrums für Europastudien an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät einen englischsprachigen «Master of Arts in European Business» an. «Die Gründung eines durch die Wirtschaft finanzierten Lehrstuhls stellt eine Premiere an der Alma Mater dar», schreibt die Stiftung Universität Freiburg. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass die Universität mit der Privatwirtschaft zusammenarbeitet. Und auch an anderen Schweizer Universitäten gibt es ähnliche Kollaborationen, erklärt Sabine Baeriswyl, Geschäftsführerin der Stiftung.Wie hoch die Spende ist, wollen die zwei Firmen nicht bekannt geben. U.a. werden sie in den ersten Jahren aber ein Professorengehalt und die Löhne seiner Mitarbeiter übernehmen. Nach einigen Jahren wird der Posten dann in das Budget der Universität übernommen. Ein Problem für die Unabhängigkeit der Universität sieht Sabine Baeriswyl durch die Zusammenarbeit nicht. «Das ist alles eine Frage der Abmachung. Natürlich steht die Neutralität und Forschungsfreiheit an oberster Stelle.» Die Unternehmen hätten in diesem sowie auch in zukünftigen Projekten keinen Einfluss auf die Lerninhalte. Der erste grosse Fundraising-Erfolg motiviert die 2005 gegründete Stiftung, weitere Verträge abzuschliessen.

«Know-how von unschätzbarem Wert»

Die zwei Firmen möchten den Bildungsplatz Freiburg unterstützen. «Für international tätige Firmen wie die unsrigen sind Arbeitskräfte mit spezifisch auf Europa bezogenem Know-how von unschätzbarem Wert. Der angebotene Master of Arts vermittelt Studierenden detaillierte Kenntnisse über internationale Beziehungen», erklären Denis Zosso, Direktor der Liebherr-International AG in Bulle, und Michel Pauchard, Administrator der Richemont International AG in Villars-sur-Glâne.

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