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Zwei Freiburgerinnen auf dem Podest

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Gleich zwei Freiburgerinnen konnten sich gestern im ersten von zwei FIS-Slaloms (dritthöchste Stufe im internationalen Skizirkus nach Welt- und Europacup) in Jaun einen Podestplatz sichern. Valentine Macheret (SC Broc), nach dem ersten Durchgang noch Vierte, setzte sich dank der Bestzeit im zweiten Lauf in 1:34,67 Sekunden mit 78 Hundertstel Vorsprung auf die Führende nach dem ersten Lauf, Lara Zürcher aus Feusisberg, durch. Amelie Dupasquier, ebenfalls für den SC Broc startend, klassierte sich in 1:35,89 Sekunden im dritten Rang. Pech bekundete derweil Norina Mooser, die dritte lokale Nachwuchsskifahrerin im Bunde. Nach dem ersten Lauf noch an aussichtsreicher dritter Position liegend, schied die Athletin des organisierenden Skiclubs Edelweiss Jaun in der Entscheidung aus.

Rückkehr ins C-Kader das Ziel

Für die 20-jährige Valentine Macheret war der Sieg auf der Piste Schattenhalb der sechste Vollerfolg auf Stufe FIS. In diesem Jahr hatte die Skifahrerin aus Le Bry bereits die zwei FIS-Slaloms in Adelboden zu ihren Gunsten entscheiden können. Diese starken Resultate sind insofern entscheidend für Macheret, weil sie hofft, wieder ins C-Kader von Swiss-Ski integriert zu werden. Im letzten Frühling wurde sie aus dem nationalen Kader aussortiert. «Ich hätte mich zwar wieder dem Nationalen Leistungszentrum in Brig anschliessen können, habe es aber vorgezogen, weiterhin mit Laurent Donato zu trainieren, mit dem ich mich bereits das Jahr davor auf die Saison vorbereitet hatte.» Dank dem konditionellen Training unter der Ägide von Bruno Knutti fühlte sich Macheret in dieser Saison besser vorbereitet als die Jahre zuvor. Das bezahlt sich aus. Nach den guten Resultaten zu Saisonbeginn konnte sie sich für Starts im Europacup aufdrängen, in dem sie Anfang Februar etwa in Tignes (FRA) einen neunten Platz im Parallelslalom realisieren konnte. Es war ihr bisher bestes Ergebnis auf dieser ­Stufe.

Mit dem gestrigen Sieg in Jaun ist Valentine Macheret wieder einen Schritt näher beim C-Kader, darauf fixieren will sie sich indes nicht. «Ich will in diesem Winter mit freiem Kopf Ski fahren. Ich werde dann sehen, was im Frühling passiert.»

Rückschläge im Europacup

Die 19-jährige Amélie Dupasquier wurde in Jaun zum dritten Mal in diesem Winter in einem FIS-Slalom Dritte (nach Lenzerheide und Adelboden). Mit diesen Podestplätzen hatte sich das C-Kadermitglied von Swiss-Ski im Januar und vergangene Woche Starts im Europacup gesichert. Bei den vier Slaloms in Melchsee Frutt und Obdach (AUT) kam sie jedoch nie bis ins Ziel. Auf dem Weg ins B-Kader, das die Freiburger Technikerin anvisiert, sind diese Ausfälle als Rückschläge zu werten, obwohl sie bei den FIS-Rennen regelmässig in die Top Ten fährt.

Vorteil (noch) nicht genutzt

Noch nicht so weit in Sachen Konstanz auf Stufe FIS ist Norina Mooser, die jedoch vor elf Tagen in Sörenberg ihren ersten Sieg in einem Slalom feiern konnte. Gestern hätte die 18-Jährige vom SC Edelweiss Jaun durchaus nachdoppeln können. Nachdem sie im ersten Lauf noch Dritte gewesen war, schied sie im zweiten Durchgang aber aus. «Um ganz vorne reinzufahren, muss man voll angreifen – und dann fädelt man schon mal ein.»

Der Sieg in Sörenberg sei mental ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere gewesen, erklärt Mooser, die in Brig im Nationalen Leistungszentrum die kaufmännische Ausbildung absolviert. Nächsten Winter möchte die Jaunerin dem C-Kader angehören, dafür benötigt sie FIS-Punkte – und das möglichst in allen Disziplinen. «Im Slalom habe ich die Punkte im Vergleich zum Vorjahr bereits verbessert. Im Super-G und in der Abfahrt wird das hart, weil ich im letzten Winter gute Resultate erzielt habe.» Sie fahre gerne die Speeddisziplinen, am besten sei sie aber in den technischen Disziplinen.

Heute (1. Lauf um 10 Uhr; 2.  Lauf um 13 Uhr) erhält Norina Mooser im zweiten FIS-Slalom in Jaun eine zweite Möglichkeit, es auf ihrer Hausstrecke besser zu machen und ihren Vorteil auszunutzen. «Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich schon auf dieser Piste trainiert habe. Ich kenne sie in- und auswendig.»

«Um ganz vorne reinzufahren, muss man voll angreifen – dann fädelt man schon mal ein.»

Norina Mooser

Skifahrerin

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