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Zwei Gemeinden wollen den Sozialdienst

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Autor: Pascale Hofmeier

Giffers/Rechthalten Im Gemeindehaus Rechthalten sind die Amtsvormundschaft und der Sozialdienst der Gemeinden Brünisried, Giffers, Oberschrot, Plaffeien, Plasselb, Rechthalten, St. Silvester, Tentlingen und Zumholz untergebracht. Weil die beiden Dienste in den vergangenen Jahren gewachsen sind, ist es eng geworden. «Es ist klar, dass es mehr Platz braucht», sagte Antje Burri auf Anfrage. Wie die Dienste zu mehr Raum kommen, sei noch nicht entschieden.

Zwei Interessenten

Fest steht, dass es mindestens zwei Interessenten gibt, die den beiden Diensten gerne Platz zur Verfügung stellen würden: der bisherige Standort Rechthalten und Giffers. Am vergangenen Wochenende hatte die Gemeindeversammlung Giffers einen Kredit von 660 000 Franken für den Kauf des ehemaligen Polizeipostens gutgeheissen (FN vom 6. Dezember).

Dieses Traktandum seiner Nachbargemeinde habe ihn überrascht, sagte der Ammann von Rechthalten, Marcel Kolly. Den Kauf habe er erwartet, nicht aber, dass zugleich der Umbau traktandiert werde. Denn Rechthalten möchte die Amtsvormundschaft und den Sozialdienst Sense-Oberland gerne behalten. «Wir werden darum kämpfen», sagte Kolly. Die Gemeinde wird an ihrer Versammlung vom kommenden Montag über einen Kredit zum Umbau des Gemeindehauses abstimmen – um dort mehr Platz zu schaffen, damit die Dienste bleiben.

«Wollten nicht warten»

Der ehemalige Polizeiposten stehe an einer schönen Lage im Dorf, sagte der Gifferser Ammann Rudolf Vonlanthen auf Anfrage. Weil der Staat das Haus zum Kauf ausgeschrieben habe und Ende Januar über den Verkauf entscheide, habe die Gemeinde handeln müssen. «Wir haben nichts vorweggenommen», sagt Vonlanthen. Man habe reagieren müssen, um die Chancen der Gemeinde zu wahren. «Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, Häuser zu kaufen und zu vermieten», sagte Vonlanthen. Gekauft werde die Liegenschaft nur, wenn die beiden Dienste tatsächlich nach Giffers umziehen. Die Frage, ob die Dienste der Gemeinde einen Standortvorteil bringen würden, antwortete Vonlanthen: «Es bringt dem Amt einen Vorteil, weil Rechthalten schlecht an den öffentlichen Verkehr angebunden ist.»

Über den Standort der Amtsvormundschaft und des Sozialdienstes Sense-Oberland werden schlussendlich die neun Gemeinden der neuen Trägerschaft befinden. Über die Statuten für den Verband haben die Gemeinden erst an ihren Versammlungen diesen Winter abgestimmt.

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