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Zwei Geschenke vermasselten Sieg

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Remis für den FC Freiburg: zweimal in Rückstand bei Biel

Mit diesem Remis bleibt der Abstand von vier Punkten zwischen diesen beiden Teams bestehen, der FCF hat allerdings noch das Nachtragsspiel gegen Colombier auszutragen. Es wird so oder so ein Kampf auf Biegen und Brechen, um diesen zweiten Aufstiegsrundenplatz zu erreichen. Besonders auch die Neuenburger Klubs Serrières und La Chaux-de-Fonds – der nächste Gegner Freiburgs – haben ihre Ambitionen klar angemeldet.

Freiburg dem Gegner überlegen

Schon deshalb wäre es wichtig gewesen, beim vor dem Spiel noch zweitklassierten Biel drei Punkte zu holen. Und die Voraussetzungen wären dafür eigentlich gut gewesen, denn Trainer Aubonney konnte auf all seine Stammspieler zurückgreifen. Doch dies genügt anscheinend nicht, wie man feststellen konnte, besonders im Angriff fehlt ein Goalgetter. Danzi ist immerhin mit dem Kopf gefährlich, Bouhessa als Leichtgewicht fehlt das Durchsetzungsvermögen. Deshalb wartet man sehnlichst auf den Nigerianer Abdou Issak, welcher nach wie vor nicht qualifiziert ist; das Ganze hängt von einer Arbeitsbewilligung ab, und da lassen sich die betreffenden Stellen viel Zeit, eigentlich inakzeptabel.

Doch nicht nur der Angriff zeigte Schwächen, auch die Abwehr hatte ihre liebe Mühe mit den zwei Bieler Stürmern, und Torwart Dumont hatte beim Herauslaufen Probleme. So muss er den ersten Treffer teilweise auf seine Kappe nehmen: Ein langer Ball wird von der Abwehr verpasst, Dumont läuft hinaus, doch der nachsetzende Gueisbühler ist mit dem Kopf eher am Ball als der Torwart. Möglicherweise wurde dieser auch von der Sonne geblendet. Trotz all dem, Freiburg war das dominierende Team, es war spielerisch besser, mehr im Ballbesitz und hatte auch ein klares Chancenplus. Dies bestätigte nach der Partie auch Biels Trainer Albanese: «Kompliment dem FC Freiburg, er stellt ein starkes Team; heute war er uns in vielen Belangen überlegen. Wir hatten wohl etwas Glück bei den beiden Treffern, doch dies gehört zum Fussball und wir bleiben damit vorne dabei!»

Zu viele Chancen verpasst

Der FCF begann die Partie recht druckvoll, das Mannschaftsspiel griff nach kurzer Zeit. Die erste Möglichkeit besass Mollard (12.), nach einer Flanke von Captain Descloux. Weitere Möglichkeiten noch in der ersten halben Stunde erst durch Danzi, dann durch Joël Descloux, beide Male wurde zu wenig daraus gemacht. Gleich danach die erste gefährliche Aktion des Heimteams: Ségard zog davon, zielte aber aus günstiger Position klar daneben (29.). Fünf Minuten vor der Pause dann wie aus heiterem Himmel der geschilderte Führungstreffer der Seeländer. Freiburg war aber kaum geschockt, denn in der letzten Minute vor der Pause kam man zum Ausgleich; eine Massflanke Odins lenkte Danzi sehr schön in die Maschen zum hoch verdienten Ausgleich.

Ein «Wembley-Tor»

Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild kaum: Freiburg war am Drücker, Biel spielte als Heimteam Konterfussball! Gleich der erste Angriff hätte die erstmalige Führung für den FCF bringen können, ja müssen: Danzi vergab allein gegen den Torwart. Er zeigte in dieser Szene, dass er mit dem Kopf besser ist als mit den Füssen! Nach einer Stunde dann ein Entlastungsangriff des Heimteams, Gueisbühler zog davon, allerdings aus verdächtiger Offsideposition, die Freiburger Abwehr war nicht im Bilde und vergass den mitgelaufenen Bucak; dieser nahm die Flanke direkt ab und traf die Lattenunterkante, von wo der Ball wieder ins Spiel kam, ein sogenanntes «Wembley-Tor» also. Der Schiedsrichter zeigte auf Weiterspielen, doch der Assistent an der Linie zeigte zum Mittelpunkt; nach kurzer Diskussion gab man den Treffer zum grossen Ärger der Freiburger. Diese mussten nun reagieren, doch es dauerte fast zwanzig Minuten, bis der Ausgleich Tatsache wurde: Joël Descloux fakelte vor dem Strafraum nicht lange und jagte das Leder via Pfosten in die Maschen. Kurz vor Schluss die letzte Chance nach einem Corner Odins: Der Kopfstoss Danzis strich ganz nahe am Gehäuse vorbei. Ein Sieg der Gäste wäre sicher nicht nur aufgrund des Chancenverhältnisses verdient gewesen, doch es sollte nicht sein.

Trainer Gilles Aubonney war nach dem Spiel denn auch enttäuscht: «Vom Resultat und den erhaltenen Toren bin ich enttäuscht, nicht aber von der Leistung des Teams. Wir waren spielerisch überlegen und hatten mehr Chancen. Der zweite Gegentreffer ärgert mich besonders, zuerst zeigt der Schiedsrichter auf Weiterspielen und gibt dann das Tor trotzdem, allerdings sah dabei die Abwehr auch nicht gut aus. Immerhin haben wir mit dem Remis unsere Chancen gewahrt, doch wir haben hier ganz klar zwei wertvolle Punkte liegen lassen!»

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