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Zwei Grossräte kritisieren den Betrieb des Sport- und Freizeitzentrums Campus Schwarzsee

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Einmal mehr kommt Kritik am Campus Schwarzsee: Zwei Sensler Grossräte stellen Fragen über die betriebswirtschaftliche Führung des Sport- und Freizeitzentrums.

Nicht zum ersten Mal muss sich der Staatsrat grossrätliche Fragen rund um den Campus Schwarzsee gefallen lassen. In den letzten Jahren gab es erst Schlagzeilen um die Verzögerung beim Projekt Dreifachturnhalle, dann um eine mögliche Verlegung des Schwarzsee-Schwingets. Bereits früher gab es immer wieder Interventionen, dass das kantonale Sport- und Freizeitzentrum, das neben dem nationalen Zivildienstausbildungszentrum auf dem Campus ist, nicht so richtig in Fahrt kommt (die FN berichteten).

Viele Mankos

Jetzt doppeln die Sensler Grossräte Laurent Baeriswyl (Die Mitte, Düdingen) und Andreas Freiburghaus (FDP, Wünnewil-Flamatt) nach. In einem Begehren weisen sie darauf hin, dass bereits bei der Diskussion um den Kredit für die Dreifachturnhalle im Grossen Rat Voten über die Bewirtschaftung gefallen seien.

«Heute wird der Campus nicht betriebswirtschaftlich geführt, das Reservationssystem ist schwerfällig, auf die Bedürfnisse der Kundschaft wird zu wenig eingegangen, eine Werbung bei den Zielgruppen wie Schulen, Jugendvereinen, Sportvereinen oder -verbänden fehlt», schreiben sie in ihrem parlamentarischen Vorstoss.

Sie weisen darauf hin, dass die Anzahl der Übernachtungen gemäss Statistik der Übernachtungen zur Abrechnung der Kurtaxen rückläufig zu sein scheint. Auch die Nutzung der Sportinfrastruktur sei sehr bescheiden und könnte oder müsste stärker ausgelastet werden, bemängeln die beiden Grossräte. Die finanziellen Ergebnisse, bezogen auf die Staatsrechnung, seien schlecht. Die Personalkosten überstiegen die Bruttoeinnahmen aus den Vermietungen.

Frage nach Kostendeckung

«In Schwarzsee wird der Kanton Freiburg in Zukunft ein grossartiges Sportzentrum haben, für das auch entsprechend grosse Mittel eingesetzt werden», halten sie fest. Sie wollen in ihrem Begehren vom Staatsrat deshalb wissen, wie die autonome Organisationsform für die Führung und Bewirtschaftung des Campus in Zukunft aussieht und wann der Staatsrat die neue Organisationsform einzurichten gedenkt. «Bis wann ist mit einem kostendeckenden Betrieb des Campus zu rechnen?», lautet eine weitere Frage und schliesslich wollen sie wissen, ob der Staatsrat bereit sei, auch private Initiative und private Mittel in die Weiterentwicklung des Standortes miteinzubeziehen.

Die Antwort des Staatsrats steht noch aus.

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