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Zwei Grossräte kritisieren die Organisation in der Psychiatrie

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Aufgrund von Zeitungsartikeln über die psychiatrische Klinik in Marsens (FN vom 2. März) wenden sich die FDP-Grossräte Antoinette Badoud (Le Pâquier) und Didier Castella (Pringy) besorgt an den Staatsrat: Sie halten in einer Anfrage fest, dass sich schon 2011 Ärzte an die Generaldirektion des Freiburger Netzwerkes für psychische Gesundheit gewandt hatten, um auf Schwierigkeiten in der Klinik aufmerksam zu machen, die zu einer Vernachlässigung der Patienten geführt hätten.

Auch schreiben Badoud und Castella, dass gewisse Ärzte, die in Marsens praktizieren, nicht im Medizinalberufsregister des Bundesamtes für Gesundheit aufgeführt seien. Sie verweisen zudem auf zahlreiche Wechsel bei den Kaderärzten. Die ganze Situation erinnere an die Störungen in der Gynäkologie des Freiburger Spitals, schreiben die Parlamentarier. Erst als die Gesundheitsdirektorin das Präsidium des Verwaltungsrates abgegeben habe, habe der neue Verantwortliche die «dramatische finanzielle Situation» erkennen können.

«Ruhe einkehren»

Die beiden Parlamentarier fragen nun, ob es nicht besser wäre, wenn die Gesundheitsdirektorin nicht sowohl Kontrollorgan als auch Verwaltungsratspräsidentin des Freiburger Netzwerkes für psychische Gesundheit wäre. Denn im Moment sei sie «Richterin und Partei». Die beiden Grossräte wollen auch wissen, ob der Staatsrat alle möglichen und nötigen Massnahmen getroffen habe, nachdem 2011 ein Audit Schwierigkeiten zutage gebracht habe. Sie interessieren sich zudem für die Inhalte des Audits: «Könnten sie im Sinne der Transparenz nicht an die Grossräte verteilt werden?»

Antoinette Badoud und Didier Castella fragen schliesslich, was der Staatsrat tun wolle, damit «wieder Ruhe in dieses Etablissement einkehrt» und eine gute Pflege für die Patienten sowie ein angenehmes Arbeitsklima für das Personal garantiert werde. mir

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