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Zwei Kantone wollen «stärker als Gewalt» sein

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Die Zahlen zu häuslicher Gewalt in der Schweiz sind nach wie vor hoch: Mehr als 18 500 Fälle waren es in der ganzen Schweiz im vergangenen Jahr. Davon betroffen sind immer wieder auch Kinder und Jugendliche. Grund genug für Fachstellen aus den Kantonen Bern und Freiburg, zusammenzuspannen und ein gemeinsames Präventionsprojekt zu starten, wie die beiden Kantone in einer Medienmitteilung schreiben. Die Ausstellung «Stärker als Gewalt» zeigt Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, wie sie den Kreislauf der Gewalt durchbrechen und wo sie Hilfe erhalten können. Denn: Häusliche Gewalt ist kein Schicksal; sie kann gestoppt werden.

Die Vernissage der Ausstellung ging gestern im Berner Gymnasium Kirchenfeld über die Bühne. Staatsrätin Anne-Claude Demierre (SP) wies dabei darauf hin, dass häusliche Gewalt stark auf die fehlende Gleichstellung von Frau und Mann zurückzuführen sei.

Die Dynamik der Gewalt

Die Ausstellung ist als Besuch in einer Familienwohnung konzipiert. Die einzelnen Zimmer sind in Holzkisten eingerichtet, die in der Strafanstalt Witzwil gebaut wurden. Auf dem Rundgang durch die Zimmer werden die Besucher mit verschiedenen Aspekten häuslicher Gewalt konfrontiert. Dazu gehören unter anderem rechtliche Aspekte im Wohnzimmer, in der Küche verschiedene Faktoren, die zu häuslicher Gewalt führen können, oder im Badezimmer die Opfer- und Täterperspektive. Besonderes Gewicht wurde in der Ausstellung auf das Betroffen-Sein von Kindern und Jugendlichen gelegt. Das Jugendzimmer zeigt Besucherinnen und Besuchern mögliche Risiken im Umgang mit digitalen Medien auf. Zusätzlich zur Ausstellung wurde ein Begleitheft erstellt, in welchem Hintergrundinformationen und Fragestellungen aufgeführt sind. Die Ausstellung ist für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren entwickelt und in Deutsch und Französisch umgesetzt worden.

jcg

 

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