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Zwei klare Sieger am Freiburger Volleyfest

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Estavayer-le-Lac lud am letzten Samstag zum Freiburger Cupfinal im Volleyball. Dieses Ereignis ist für die Regionalvolleyballer die Krönung der Saison. Dank den vielen Zuschauern, der Pausenunterhaltung, der Verpflegung und dem Vorstellen der Spieler inklusive Pokalübergabe nach dem Spiel dürfen sich auch die Regionalspieler mal ganz gross fühlen. Die schlichte, aber ausserordentlich grosszügige Halle «Amarante» war dafür ein mehr als würdiger Austragungsort für das Saisonfinale.

Sensler Derby bei den Männern

Bei den Herren trafen die 2.-Liga-Teams Bösingen und Schmitten aufeinander. Während Bösingen in den letzten Jahren immer wieder mit einem Team im Endspiel vertreten war, datiert der letzte Auftritt der Schmittner so weit zurück, dass keiner im Team Finalerfahrung mit sich brachte. Mit Blick auf die Meisterschaft lag der Vorteil eher bei Schmitten, das die Saison auf dem zweiten Rang abgeschlossen hatte. Bösingen (Rang 4) bewies jedoch im Halbfinal gegen den Leader Belfaux, dass man in wichtigen Spielen dank breitem Kader immer mitreden kann.

Beide Teams starteten nervös in die Partie, und insbesondere Schmitten, das seine gute Saison mitunter seiner hervorragenden Feldabwehr verdankte, zauderte im ersten Umgang und gewährte dem auch nicht wirklich bestechenden Bösingen den Satzerfolg ohne grosse Gegenwehr. Im zweiten Umgang stellten beide Teams auf der Zuspielposition um. Der Wechsel schien sich bei Schmitten auszubezahlen, denn Ulmer brachte sein Team schnell mit 8:4 in Front. Doch Bösingen liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Locher korrigierte den Fehlstart gleich mit 11 Services in Serie zur 15:8-Führung. Bösingen war vor allem am Netz hochüberlegen. Schmitten spielte nun zwar kompakter, konnten aber kaum mehr direkte Punkte verbuchen.

Der zweite Umgang ging klar an Bösingen, was Thomet veranlasste zu rotieren, damit auch jeder im Team mal auf dem Feld stehen durfte. Es wäre indes fast aufgegangen. Doch Schmitten hielt mit aller Kraft dagegen und wehrte mirakulös zwei Matchbälle ab. Nach zwei deutlichen Umgängen wurde es nochmals spannend, und Schmitten holte sich im umkämpften Finish knapp, aber verdient den dritten Satz.

Für mehr reichte es Schmitten an diesem Abend allerdings nicht mehr. Bösingen verzichtete in der Folge auf personelle Experimente und spielte fortan eine Klasse besser als seine Nachbargemeinde. Bösingen holte sich den Sieg ebenso deutlich wie Stunden zuvor die Düdingerinnen. Die Enttäuschung von Schmittens Präsident Marco Zühlke hielt sich denn auch in Grenzen: «Unsere Jungs waren brutal nervös. Wir waren im Angriff viel zu harmlos, um gegen Bösingen heute zu bestehen.»

Klarer Sieg Düdingens

Im Gegensatz zu den Männern präsentierte sich bei den Frauen die Ausgangslage für das Finalspiel einseitiger. Im Duell zwischen Düdingen II und dem VBC Kerzers stiegen die Senslerinnen als klarer Favorit in die Begegnung, hatten sie die 2.-Liga-Meisterschaft heuer doch nach Belieben dominiert. Wie in den beiden Meisterschaftsspielen behielt Düdingen auch im Cupfinal mit 3:1 deutlich die Oberhand. Kerzers durfte für sich immerhin in Anspruch nehmen, dem Titelanwärter alles abverlangt zu haben. Den dritten Satz konnten die Seeländerinnen gar mit 25:16 für sich entscheiden, wobei besonders Talina Rostetter mit einer sensationellen Leistung im Angriff beeindruckte. Mehr lag am Samstagabend für den VBC Kerzers gegen einen starken Gegner nicht drin.

Die Düdingerinnen, die von den beiden Philipp Gabathuler und Jonas Weingart trainert werden, krönten mit dem Gewinn des Freiburger Cuptitels eine erfolgreiche Saison. Mit einem Sieg gegen Neuenburg II hatten die Senslerinnen vor Wochenfrist bereits den Wiederaufstieg in die 1. Liga feiern dürfen. nf/ms

Telegramm

VBC Bösingen:Blaser, Egger, Frauendorfer, Locher, Lutz, Riedo, Linder (Libero); Andrey, Fahrni, Portmann, Thomet, Wieland.

VBC Schmitten:Folly, Grossrieder, Leutwiler, Schmid, Werro, Wüthrich; Hubmann (Libero); Burri, Küttel, Ulmer, Volgelsang, Zühlke.

 

TSV Düdingen:Bieri, Cipri, Dietrich, Rottaris, Schneuwly, Schwaller, Aebischer (Libera); Grossrieder, Knutti, Krattinger, Zosso, Zürcher.

VBC Kerzers:Müri, Rostetter F., Rostetter T., Schnetzer, Schwander, Sutter, Willa (Libera); Brunner, Etter, Winkelmann.

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