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Zwei-Millionen-Grenze überschritten

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Die von 27 Stimmberechtigten besuchte und von Ammann Othmar Bürgy geleitete Gemeindeversammlung vom Donnerstag im «Sternen» stimmte der Rechnung diskussionslos und einstimmig zu.

Sie weist einen Aufwand von 1,83 Mio. Franken und einen Ertrag von rund 2 Mio. Franken aus. Das ergibt nach Abzug der Abschreibungen einen Reingewinn von 65000 Franken. Das Budget rechnete mit einem Gewinn von 21000 Franken. Othmar Bürgy bezeichnete die Rechnung und Budgettreue insgesamt als gut. Wahrscheinlich sei es vorläufig – im Hinblick auf den Schulhaus- und Mehrzweckbau – die letzte schuldenfreie Gemeinderechnung.
Trotz erfreulicher Zahlen werde der Gemeinderat um eine restriktivere Ausgabenpolitik nicht herumkommen. Unvorhergesehene Mehrausgaben entstanden unter anderem durch baubedingte Miete und Möblierung des Gemeindebüros und höheren Aufwendungen an das Bezirksspital. 17000 Franken mussten als «uneinbringliche Steuern» abgeschrieben werden.
Die Investitionsrechnung schliesst mit 459000 Franken Nettoinvestitionen. Budgetiert waren 333000 Franken. Die Differenz resultiert weitgehend aus den nicht budgetierten 222000 Franken für den Schulhaus- und Mehrzweckbau.

Fusion und «Lothar»

Der Ammann verwies nicht ohne Stolz auf Cordasts starkes Wachstum. Es steht im Zusammenhang mit der erfreulichen Rechnung. Zurzeit zählt die Gemeinde 755 Einwohner. Othmar Bürgy dankte dem zurückgetretenen Gemeinderat Viktor Hügli für seine Arbeit und hiess dessen Nachfolger Christophe Peisl willkommen.

«Lothar» hat in Cordasts 52 Hek-
taren Wald rund 3000 Kubikmeter Holz gefällt. Ein WK-Detachement des Militärs half beim Aufräumen, und demnächst wird auch der Zivilschutz mithelfen. Noch offen ist, ob überhaupt alle Schäden geräumt werden.
Der Gemeinderat beteiligt sich an den Diskussionen über Gemeindefusionen innerhalb der Pfarrei. Er erwägt eine Befragung der Bevölkerung und wird zu gegebener Zeit informieren. Das Thema hat für Cordast aus verschiedenen Gründen – auch wegen der guten Finanzlage – keine Priorität.
Vizeammann Donat Bürgy orientierte über die Arbeiten am Schulhaus- und Mehrzweckbau. Trotz unerwarteten Problemen mit dem Baugrund seien die Arbeiten im Terminplan, hielt er fest und fügte bei: «Mit Mehrkosten von 2000 bis 3000 Franken für den schlechten Baugrund kommen wir glimpflich davon.» Priorität habe ganz eindeutig das Schulhaus. Etlichen Diskussionsstoff lieferte der trockene Brunnen im Gebiet Finetta-Kapellenmatte. Durch Bauschäden versiegte die Quelle. Der Gemeinderat befasste sich bereits mehrmals damit und wird es weiter tun.

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