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Zwei Schulpavillons als Zwischenlösung

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290 000 Franken machten die Generalräte von Marly am Mittwochabend frei für den Kauf und die Installation von zwei Schulpavillons bei der Primarschule Marly-­Cité. Die Notwendigkeit dieser Massnahme, um das Platzproblem zu lösen, leuchtete allen ein. «Schon seit Jahren ist es eng. Nun müssen wir vermeiden, dass die Lage im neuen Schuljahr noch prekärer wird», erklärte der Syndic von Marly, Jean-Pierre Helbling (CVP). Nur mit Not habe man im laufenden Schuljahr eine 13. Klasse unterbringen können, notabene in einem viel zu kleinen Raum. An der Eröffnung einer 14. Klasse sei man knapp vorbeigeschrammt, «wir hätten sowieso nicht gewusst, wohin mit den Kindern». Entspannung wird der Bau eines dritten Schulzentrums im Norden der Gemeinde bringen. Er kommt an der Route du Châ­teau d’Eau beim ersten Kreisel auf der Strasse Richtung Bürglen zu stehen. Das Mandat für die Organisation des Architekturwettbewerbs ist vergeben, mit dem Bau soll Ende 2020 begonnen werden können, 2023 soll die Schule bezugsbereit sein, wie Helbling gestern erklärte.

Mehrere Varianten geprüft

«Wir haben zusammen mit der kantonalen Schuldirektion mehrere Varianten als Zwischenlösung geprüft», so Helbling. «Der Kauf von zwei Containern stellte sich dabei aber als die sinnvollste und preiswerteste Variante heraus.» So hatte der Gemeinderat etwa die Idee verworfen, die Baubaracke der Staumauer Grand Dixence auf dem Gelände des Marly Innovation Center für Schulzwecke umzunutzen. «Sie liegt zu weit weg, und die Lärm- und Wärmedämmung hätte zu viel gekostet», sagte Helbling.

Die Idee, Schülerinnen und Schüler aus gewissen Quartieren neu dem Schulhaus Marly Grand-Pré zuzuteilen, stellte sich auch als wenig sinnvoll heraus. «Das hätte das Problem nur verlagert.» Denn auch Marly Grand-Pré kann sich nicht über zu viel Platz beklagen. Zudem legte auch die kantonale Schuldirektion ihr Veto gegen ein solches Ansinnen ein. Denn wie Schulvorsteherin Françoise Savary (SVP) erklärte, werde es mit dem Bau der dritten Schule sowieso zu einer Neudefinition der geografischen Zuteilung kommen. «Das würde möglicherweise bedeuten, dass die Kinder 2023 erneut die Schule wechseln müssten. Das ist nicht zumutbar. Zudem würden die Kinder aus bestehenden Gruppen herausgerissen.»

Generalrat wird digital

Der Generalrat von Marly stellte ausserdem die Weichen für die digitale Zustellung der Ratsunterlagen. Er stimmte einer entsprechenden Reglementsänderung zu. «Das ist nicht nur ökologischer, sondern auch ökonomischer», sagte Gemeinderat ­Christophe Maillard (CVP). «Zudem ist es jedem freigestellt, ob er das Material online bekommen will oder doch in Papierform.»

Gefährliche Baustelle

Unter Verschiedenes äusserte Generalrat César Muran­gira (Grüne) Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Baustelle auf der Freiburgstrasse. «Warum gibt es keine Temporeduk­tion?», wollte er vom Gemeinderat wissen. Die Autos würden bei der Perollesbrücke mit 50, 60 Stundenkilometern in die Baustelle hineinfahren, das sei vor allem für die Fussgänger gefährlich. Verkehrsvorsteher Jean-Marc Boéchat (Marly Voix) erwiderte, dass die Sicherheit erste Priorität habe. Da es sich aber um eine Kantonsstrasse handle, habe die Gemeinde keinen Einfluss auf die Tempovorschriften. «Ich werde beim Kanton das Problem aber nochmals ansprechen.» Da auf Höhe des Chemin du Bois-des-Rittes in Richtung Freiburg das rechte Trottoir aufgehoben wurde, müssen die Fussgänger beidseits der Baustelle die Strassenseite wechseln.

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