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Zwei Sensler Gemeinden stellen die Weichen für ein neues Pflegeheim

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Autor: Anton Jungo

Die Stiftung St. Wolfgang erwartet von den Standortgemeinden eines Betagtenzentrums u.a., dass sie die Bauparzelle kostenlos zur Verfügung stellen. Es sollen nicht mehr nur Heime gebaut werden, sondern eigentliche Pflegezentren, welche neben dem Basisangebot Pflegeheim auch Zusatzangebote wie Tagesplätze, Kurzaufenthalte und betreutes Wohnen anbieten. Die Bauparzelle muss deshalb eine entsprechende Lage und Grösse aufweisen.

Zwei Projekte

Sowohl Überstorf wie auch Bösingen haben für ihre nächsten Gemeindeversammlungen den Kauf von Landparzellen traktandiert, auf welchen die zukünftigen Einrichtungen zu stehen kommen.

Wie aus der Botschaft des Gemeinderates hervorgeht, wurden in Überstorf zwei Standorte evaluiert: der eine auf der Schlossmatte, hinter dem Café-Restaurant Mascotte, und der andere oberhalb des Pfarrhauses. Der erste liegt auf Landeigentum der Gemeinde und der zweite auf solchem der Pfarrpfrund.

Man wisse, dass der Stiftung St. Wolfgang beide Standorte genehm wären, betont der Gemeinderat. «Priorität hat aber das Landareal oberhalb des Pfarrhauses. Es ist ortsplanerisch günstiger gelegen, und das ?Betreute Wohnen? mit einem Wohnhaus ist besser zu integrieren. Auch die bestehende Alterssiedlung ist unweit davon gelegen», führt er aus.

Vereinbarung mit der Pfarrpfrund

Der Gemeinderat hat deshalb mit der Pfarrpfrund vereinbart, dass diese der Gemeinde 5000 m2 Land zum Preis von 50 Franken pro m2 (total 250 000 Franken) abtritt. Vereinbart wurde, dass die Gemeinde mit der Pfarrpfrund einerseits eine Parzelle von 32 419 m2 in der Zelg/Obermettlen zu einem amtlichen Schatzungswert von 87 500 Franken abtauscht. Der restliche Betrag von 162 500 Franken soll bar an die Pfarrpfrund ausbezahlt werden.

Die Gemeindeversammlung von Überstorf wird heute Abend über dieses Geschäft entscheiden.

Standort in unmittelbarer Dorfnähe

In Bösingen ist das Landgeschäft für ein zukünftiges Pflegezentrum und anderen Alterseinrichtungen für die Gemeindeversammlung vom 28. Mai traktandiert. Die Gemeinde hat die Gelegenheit, an der Bachtelastrasse, in unmittelbarer Dorfnähe, eine Landparzelle von 7000 m2 zu erwerben. Der Gemeinderat beantragt der Versammlung die Genehmigung eines Bruttokredits von 1,1 Millionen Franken.

Die vorgesehene Parzelle liegt zurzeit noch in der Landwirtschaftszone (Gelände des Bauernhofes Albert Marchon). Wie aus der Botschaft zur Gemeindeversammlung hervorgeht, hat der Gemeinderat mit dem Eigentümer und den zuständigen kantonalen Stellen ausgehandelt, dass die Gemeinde 7000 m2 zum Preis von 120 Franken pro m2 erwirbt. Das Land soll in die Zone von allgemeinem Interesse eingezont werden. Vorgesehen ist, dass das bestehende Wohnhaus und das Ökonomiegebäude durch die Gemeinde abgebrochen werden.

Auf dem Gelände steht auch ein schützenswerter Speicher. Die Gemeinde will versuchen, diesen zu veräussern. Gelingt dies nicht, soll das Gebäude zerlegt und an einem neuen Standort – evt. auf dem Gelände des zukünftigen Betagtenzentrums – wieder aufgebaut werden. Der heutige Standort des Speichers soll als Bauparzelle (850 m2) ausgeschieden und in die Bauzone eingezont werden. Bösingen wird nach einem positiven Entscheid der Gemeindeversammlung im Verlauf dieses Sommers bei der Stiftung St. Wolfgang das Bewerbungsdossier für ein Pflegezentrum einreichen.

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